Getty Images
Täglich gibt es neue Schuldzuweisungen unter den Verantwortlichen.
Nach Loveparade-Drama
Weitere Schuldzuweisungen
Die Schuldzuweisungen der Verantwortlichen nach dem Loveparade-Drama gehen weiter.
Fünf Tage ist es nun her. Viele von uns haben fassungslos vor dem Fernseher gesessen, während die schrecklichen Bilder der Massenpanik bei der Loveparade über den Bildschirm geflimmert sind. Seitdem vergeht kein Tag, an dem nicht mindestens einer der Verantwortlichen Vorwürfe gegen andere Verantwortliche erhebt. Frei nach dem Motto: "Schuld ist immer der Andere".
Nicht eingehaltene Zusagen, Versagen des Ordnerdienstes: Das sind nun die neusten Vorwürfe der Behörden gegen Rainer Schaller, den Chef der Loveparade - sie wiegen schwer. Und wie reagiert der McFit-Gründer? Er schweigt nun erstmal und verweist auf seine Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft.
Für NRW-Innenminister Jäger ist klar: Schaller hat die Loveparade veranstaltet, also ist er auch für die Sicherheit verantwortlich. Jäger ist sich sicher, dass der Fall vor Gericht landen wird. Rainer Schaller wollte die neuen Vorwürfe gegen ihn nicht weiter kommentieren, diese müssten sehr genau geprüft werden. Er kündigte an, einen Hilfs-Fonds für die Angehörigen der Opfer einzurichten.
Die Stadt Duisburg lehnt weiter jede Verantwortung ab. Oberbürgermeister Sauerland sagt, er habe nie eine Genehmigung unterschrieben - das sei gar nicht sein Job.
Mehr lesen: Weiteres Opfer der Loveparade gestorben



