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Radio Hamburg

Gegen Homophobie im Fußball

Geniales Video von Marcus Wiebusch

Hamburg, 09.09.2014

Mit einem außergewöhnlichen Kurzfilm zu seinem neuen Song "Der Tag wird kommen" richtet sich der Kettcar-Sänger gegen Intoleranz im Fußballsport.

Das neue Video zu seinem Song "Der Tag wird kommen" ist eine Hommage an die Toleranz. Mit brillanten Schauspielern und berührenden Momenten inszeniert Kettcar-Sänger Marcus Wiebusch, zusammen mit den Regisseuren Dennis Dirksen und Björn Linger, das Thema der Homosexualität im Fußball. Bereits Hundertausende haben das Video zu dem Song "Der Tag wird kommen" angeschaut. Da die Kosten des Filmes das Budget seines Labels "Grand Hotel van Cleef" überschritten hätten, halfen mehr als 1.000 Menschen im Rahmen einer Crowdfunding-Aktion dabei, diesen zu realisieren. Knapp 54.000 Euro kamen zusammen.

"Homophobe Vollidioten"

Der brillante Text und die starke Emotionalität in Song und Kurzfilm, die zugleich in scharfe Kritik umschwenkt, zeigen das immer noch tabuisierte Thema der Homophobie im Fußball in einer bisher noch nicht gezeigten Weise. Die Last, die auf den Spielern, liegt. Die Presse, die sich sofort auf einen stürzt. Die Meute, die nicht verstehen will, dass "jeder den liebt, den er will". Die Hoffnung aber besteht, dass es der Tag kommt, an dem Fans und das allgemeine Umfeld homosexuelle Spieler tolerieren. Trotz oder gerade wegen seiner Kampfansage gegen Intoleranz und Homophobie, ist Wiebusch optimistisch. "Und der Fortschritt wurde immer erkämpft", singt er. "Weil Menschen nicht ewig homophobe Vollidioten bleiben werden."

"Einer muss anfangen"

Zwar versteht Wiebusch auch die Schattenseiten eines Spieler-Outings: "Du bist dann der Erste, der Homo, der Freak. Es gibt dann keinen, der in dir nur noch den Fußballer sieht." Dennoch ist für den Kettcar-Frontmann eines klar: Wenn keiner damit anfängt, wird sich nie etwas ändern. Mit seinem Kurzfilm macht Marcus Wiebusch einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung - einen Fußballsport ohne Intoleranz gegenüber Homosexualität. Schaut Euch das Video jetzt an.

(jmü)

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