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Radio Hamburg

Frei.Wild-Konzert in o2 World

Gegner planen Mahnwache vor Konzertbeginn

Hamburg , 22.04.2015
Frei.Wild

Vor dem Frei.Wild-Konzert in der o2 World soll eine stumme Mahnwache stattfinden.

Die Unterstützer der Online-Petition gegen das Frei.Wild-Konzert am Donnerstag wollen vor Konzertbeginn eine stumme Mahnwache vor der o2 World veranstalten.

Den Südtiroler Band Frei.Wild werden von Kritikern nationalistische Texte und die Nähe zur Rechten Szene vorgeworfen. Die Organisatoren der Online-Petition gegen das Konzert von Frei.Wild am 23. April in der o2 World Hamburg planen eine stumme Mahnwache vor dem Haupteingang der o2 World. Diese soll ebenfalls am 23. April stattfinden und zwar um 18 Uhr, pünktlich zum Einlassbeginn für das Konzert. 

Einrichtung eines "Kundenbeirats"

Die Organisatoren der Petition wollen sich für "die Einrichtung eines "Kundenbeirats" aus der Hamburger Bevölkerung, der sich dafür einsetzt, wer in der o2 World eine Bühne erhält", einsetzen, teilten sie in einer Pressemitteilung mit. Der Geschäftsführer der o2 World, an den sich die Petition richtet, verweigere eine öffentliche Debatte, so die Organisatoren weiter. Bis Mittwochmittag (22.04) haben fast 9.000 Personen die Petition unterzeichnet.

Frei.Wild auf Platz 1 der Albumcharts

Frei.Wild steht derzeit mit ihrem Album "Opposition" auf Platz 1 der deutschen Charts. Sänger Philipp Burger war in jungen Jahren Mitglied der Rechtsrock-Band Kaiserjäger. Die Band löste sich 2001 auf, nachdem es auf einem Konzert zu einer Massenschlägerei zwischen italienischen und südtiroler Skin-Head gekommen war. Heute distanziert sich Burger von seiner Vergangenheit. 2013 wurde die Band wieder von der Nominierungsliste der Echos gestrichen, nachdem andere Bands wie MIA und Kraftklub angekündigt hatten, den Musikpreis sonst zu boykottieren. Eine Ethikkommission beschäftigte sich anschließend mit dem Fall und kam zu dem Schluss, dass "hier insgesamt die Grenze vom künstlerisch Vertretbaren zum gesellschaftlich völlig Unvertretbarem nicht überschritten" worden sei. 2014 wurde Frei.Wild zum Echo eingeladen, boykottierte dann aber ihrerseits die Veranstaltung.

(mgä)

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