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Radio Hamburg

Eurovision Song Contest

Diskussion über Xavier Naidoo für den ESC 2016

Xavier Naidoo

Der ARD hat Xavier Naidoo zur deutschen Vertretung für den Eurovision Song Contest gewählt.

Ohne große Ankündigung wurde jetzt bekannt, dass Xavier Naidoo für Deutschland zum ESC fährt. Diese Entscheidung wird jetzt bei Twitter und Facebook diskutiert.

Überraschend wurde Donnerstag (19.11.2015) von der ARD bekannt gegeben, dass Xavier Naidoo Deutschland beim Eurovision Song Contest vertritt. Im Netz diskutieren die User fleißig über die Entscheidung.

Kein Bundesvision Song Contest

In den vergangenen Jahren durften wir Deutschen beim Bundesvision Song Contest entscheiden, wer für uns ins Rennen geht. Dass uns dieses Mitspracherecht für den wichtigsten europäischen Musikwettbewerb entzogen wurde, passt einigen gar nicht. Abgestimmt werden darf nur, welchen Song Xavier singen soll. Dazu wird im Februar die Show "Unser Song für Xavier" inszeniert.

Verrückte Verschwörungstheorien

Noch viel mehr als die fehlende Abstimmung, stört viele jedoch die getroffene Wahl. Xavier ist für viele nicht der richtige Kandidat. Dabei geht es weniger um seine Musik.

 Vielmehr stehen eine umstrittenen Auftritte bei rechten Gruppierungen und Äußerungen wie "Deutschland ist immer noch ein besetztes Land" in der Kritik. Für diese Verschwörungstheorien und als Sympathisant der Gruppe der Reichsbürger, die diese Auffassung teilen, gewann er in diesem Jahr sogar den "Goldenen Aluhut", der jedes Jahr die verrücktesten Verschwörungstheorien prämiert. Deswegen findet sich hinter vielen Tweets der #aluhut.

 

 

 

 

Rechtfertigung des Sängers

Gegen die Vorwürfe sagt Xavier Naidoo, dass er mit bestimmten Gruppierungen einfach nur mal reden und sich das nicht verbieten lassen. Im Interview sagte er: „Gerade dann, wenn man sagt , zu denen darfst du nicht gehen, dann will ich eigentlich wissen, warum soll ich da nicht hin gehen? Vielleicht kann ich ja auf die einwirken. Ich habe aber auch immer betont, dass ich das nicht so sehe, wie diese Menschen dort.“

Versuch eines Imagewandel?

Mit seinem Auftritt möchte Xavier aber auch zeigen, wofür er stehe: „Liebe Freiheit Toleranz und Miteinander.“ Das ganze klingt ein wenig wie der Versuch eines Imagewandels.

Chancen durch seine Bekanntheit?

In den letzten Jahren wurde immer wieder gefordert, dass auch mal größere Deutsche Künstler mit ins Rennen gehen, um den Sieg nach Deutschland zu holen. Auch die meisten anderen Länder machen sehr professionell Musik und schicken ihre Besten zum ESC. Xavier ist gibt sich im Video-Interview mit dem NDR aber motiviert und verspricht, er werde so gut singen wie noch nie in seinem Leben.

"Ich bin schon jemand der sagt, natürlich muss das Ding gewonnen werden. Ich habe da richtig Lust draif und klar ich trete da schon an um das Ding nach Hause zu holen", so der 44-Jährige.

Letzter Platz beim ECS 2015

Im letzten Jahr sollte Andreas Kümmert uns in Österreich musikalisch vertreten. Der lehnte die Wahl aber direkt nach der Entscheidung ab und legte die große Bürde auf Newcomerin und Zweitplatzierte Ann-Sophie und ihren Song "Black Smoke". Sie belegte mit 0 Punkten den letzten Platz.

Was denkt Ihr zu dem Thema! Schreibt es uns in die Kommentare und stimmt ab!

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