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Radio Hamburg

Vier Awards für den Mega-Star

Adele räumt bei den Brit Awards ab

London, 25.02.2016
Brit Award, Adele, Getty Images

Adele ist die große Abräumerin bei den Brit Awards.

Adele ist die Abräumerin bei den Brit-Awards. Insgesamt vier Trophäen hat die 27-Jährige verliehen bekommen.

Vier Trophäen, ein Gruß aus dem All und ganz viel Liebe: Bei der Verleihung der Brit Awards hat sich fast alles um Superstar Adele gedreht. Die 27-Jährige gewann am Abend in London mit "25" in der Kategorie bestes Album und heimste für ihre Single "Hello" Preis für die beste Single ein. Den Preis für weltweiten Erfolg verlieh per Video der britische Astronaut Tim Peake (43), der gerade auf der internationalen Raumstation ISS um die Erde kreist.

Adele zu Tränen gerührt

Mit "25" hat Adele international Verkaufsrekorde gebrochen. "Mein Kind wird denken, dass ich so cool bin", stammelte die Sängerin in London und kämpfte mit den Tränen. Mit einem vielfachen "Ich liebe dich" bedankte sie sich bei ihrem Partner Simon Konecki dafür, dass er sie während der schwierigen Aufnahmen ertragen habe. Die beiden haben einen Sohn. Zum Abschluss der Show sang Adele ihre Single "When We Were Young".

Lest auch: Tränen, Liebe & 4 Awards: Adele gewinnt vier Brit Awards

Am Mittwochabend wurden in London die Brit Awards verliehen. Die große Gewinnerin ist Adele mit vier Awards.

Adele perfomt "When We Were Young"

James Bay ft. Justin Bieber

Als bester britischer Künstler wurde James Bay ausgezeichnet. Der 25-Jährige ("Hold Back the River"), dessen Markenzeichen ein schwarzer Hut ist, begleitete mit der Gitarre das kanadische Teenager-Idol Justin Bieber (21) bei seinem Auftritt mit der Single "Love Yourself". Bieber bekam wenig später den Preis für den besten internationalen Künstler. Auch Sängerin Rihanna (28) trat auf, gehörte aber nicht zu den Nominierten.

Coldplay stellen Rekord auf

Die Musiker von Coldplay, die schon zum vierten Mal einen Brit Award als beste britische Band bekamen und damit einen Rekord aufstellten, widmeten ihren Preis Musikern in Flüchtlingslagern. Insgesamt hat die Gruppe um Frontmann Chris Martin (38) den wichtigsten britischen Musikpreis damit bereits neunmal gewonnen.

David Bowie geehrt

Die im Januar an Krebs gestorbene Rocklegende David Bowie wurde unter anderen von Eurythmics-Frontfrau Annie Lennox (61) und Bowies gutem Freund Gary Oldman (57) geehrt. Stellvertretend für den Künstler ("Live on Mars") nahm der Schauspieler eine Auszeichnung für bleibenden Einfluss auf die britische Kultur entgegen. Die neuseeländische Sängerin Lorde (19) würdigte Bowie mit einem Medley seiner Hits.

Trotz Pause: One Direction nehmen Award entgegen

Obwohl sie eigentlich gerade eine kreative Pause einlegen, bekamen auch die Sänger der britisch-irischen Boyband One Direction einen Preis. Den Brit für das beste Video nahmen Liam Payne (22) und Louis Tomlinson (24) entgegen. Auf dem roten Teppich vor der Show hatte Tomlinson erzählt, dass er das erste Mal seit der Geburt seines Sohnes Freddie im Januar ohne das Kind unterwegs sei.

(dpa / ste)

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