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Radio Hamburg

Pokalfinale

Helene Fischer äußert sich nach Pfeifkonzert

Berlin, 29.05.2017
Helene Fischer, Konzert, Imtech Arena

Helene Fischer erntete bei ihrem Auftritt am Samstag Buhrufe und ein Pfeifkonzert. Ob es was mit einer Wette zu tun hatte?

Der DFB buchte die Schlagersängerin für die Halbzeitshow des Pokalfinale zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund am vergangenen Samstag. Was beispielsweise in den USA längst üblich und beim Finale der National Football League mit Stars wie Bruno Mars, Beyoncé oder Katy Perry gefeiert wird, steckt hier noch in den Kinderschuhen. Aber braucht der deutsche Fußball das überhaupt?

Show statt Pause

Zu Beginn der Halbzeitpause des DFB-Pokalfinals in Berlin betrat Helene Fischer samt unzähliger Tänzer und Tänzerinnen das Spielfeld und gab genau an dem Ort ein Medley zu ihrem besten, wo nur eine Stunde später Verteidiger und BVB-Kapitän Marcel Schmelzer den Pokal von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreicht bekommen hatte.

Nicht zu überhören allerdings war das gleichzeitig stattfindende Pfeifkonzert, das von den Rängen auf die 32-Jährige niederprallte. Im Netz spalten sich die Meinungen. Einige störten sich nicht an den Buhrufen und andere verteidigten die Sängerin. Man liest davon, dass die Pfiffe eher dem DFB galten die überhaupt versuchen, aus der Pause eine Show fürs Publikum zu machen. Denn eigentlich ist die Pause auch für die Fans gedacht, die die 15 Minuten Auszeit für das Eindecken mit Bier und Bratwurst nutzen können.

Frankfurter Fan-Wette?

Angeblich kam ein Großteil der Pfiffe aus dem Frankfurter Block, da Helene Fischer in der Vergangenheit schon öfters beim Tragen von BVB-Trikots und Fan-Shirts gesichtet worden ist. Nach dem Spiel beteuerte sie im Sportschau Club allerdings: „Ich bin kein ausgewiesener Dortmund-Fan, ich bin ziemlich neutral. Ich habe beiden Mannschaften die Daumen gedrückt.“ Im Anschluss sprach sie dann noch von einer Wette, bei der Frankfurter Wirte Freibier versprochen hatten, sollten die Eintracht-Fans die Sängerin mit Pfiffen und Rufen übertönen können.

Worauf genau also nun das Pfeifkonzert zurückzuführen ist, kann man nicht klar nachvollziehen ist. Fest steht allerdings, dass der DFB sich überlegen wird, weiterhin Halbzeitpausen mit Musikperformances schmücken zu wollen.

(tsa)

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