Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Der Funke wollte nicht überspringen

Zaz auf Freilichtbühne im Stadtpark

Hamburg, 10.08.2013
Zaz 950x720

Am Freitagabend (09.08.2013) präsentiert die fränzösische Sängerin Zaz ihre Vielfalt und Können auf der Freilichtbühne im Stadtpark.

Die bezaubernde Zaz gibt ein wundervolles und vielseitiges Konzert, doch der Funke will bei manchen nicht so recht überspringen.

Mit ihren knapp 4.000 Plätzen platzt die Freilichtbühne zum Konzert von Zaz aus allen Nähten. Die Karten waren schon lange vorher ausverkauft.

Vielfalt an Instrumenten

Während die Bühne mit einem schwarzen Vorhang und ein paar Deckenstrahlern sehr puristisch gehalten ist, steht Zaz natürlich im Fokus der Aufmerksamkeit. Bis auf einige Verschnaufpausen steht die quirlige Französin kaum still und dreht sich wie wild um die eigene Achse. Sie tanzt zwar häufig gut gelaunt über die Bühne. Ihre Musiker bindet sie wunderbar ein. Teilweise haben diese minutenlange Soloparts und wechseln fast nach jedem Song die Instrumente. Da kommen das Banjo, E- und Akustikgitarre, Drehorgel, Kontrabass, Flöten und mehr zum Einsatz. Der Schlagzeuger schnallt sich sogar ein umgebautes Waschbrett um den Bauch, während ZAZ tanzt, über die Bühne springt und selbst die Fingertrompete spielt.

Verschiedene Musikstile

Während des Konzerts wechselt die Französin zwischen Genres und kulturellen Wegmarken hin und her. Mal findet man sich mit Drehorgel und Schifferklavier im Soundtrack zur fabelhaften Amelie wieder, mal wird moderner Radio-Pop geliefert. Sie präsentiert sich als Vollblut-Musikerin, die problemlos zwischen Jazz, Soul, Blues, Chanson, Pop und Gipsy-Swing changieren kann.

Viel Publikumsanimation, wenig Erfolg

Obwohl die Musiker auf der Bühne alles geben, ist die Stimmung eher verhalten. Die Leute wippen mit, kommen aber nicht so wirklich in die Gänge. Zaz gibt sich viel Mühe die Leute zum mitsingen und mittanzen  zu animieren, schreit  ständig „Tanzen, Tanzen Tanzen“ und „Lauter Lauter Lauter“, animiert zum mit klatschen, singt vor -  die Leute sollen nachsingen usw. Aber natürlich können Viele die Texte nicht. Nur der Text von „Je veux“kann einigermaßen mitgesungen werden. Oft spricht Zaz Französisch, was natürlich nicht alle verstehen. Manche Dinge versucht sie zu übersetzen. Vor Joy sagt sie der Song sei für alle, die den Mut haben anders zu denken. Sie sollen so bleiben, wie sie sind. Sie hat sich wirklich bemüht die Leute zu animieren, der Erfolg war eher mäßig.

Unterschiedliches Urteil

Das Urteil des Publikums war unterschiedlich. Einige Leute fanden es langweilig, andere waren total begeistert. Vermutlich wirkt ZAZ eher im kleinen, intimen Kreis. Dort verliert sich ihre wundervolle, bezaubernde Persönlichkeit nicht so sehr, wie auf der großen Stadtparkbühne.

comments powered by Disqus