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Radio Hamburg

Im Konzertcheck

Red Hot Chili Peppers in Köln

Red Hot Chili Peppers, Köln, Pressebild, Warner Music

Die Red Hot Chili Peppers spielen am Sonntag (9. Oktober) in der o2 World Hamburg.

Radio Hamburg Moderator Tim Gafron hat sich den Tourauftakt der Red Hot Chili Peppers in Köln angesehen und das Konzert für Sie gecheckt.

Köln - Wenn ein Mega-Star ein Konzert in Hamburg spielt, wissen Sie schon vorher was auf Sie zukommt. Denn unsere Musik-Insiderin Tanja Ötvös nimmt in der ganzen Welt Konzertchecks vor, damit Sie wissen, ob es sich lohnt, das Hamburg-Konzert des jeweiligen Mega-Stars zu sehen.

Da unsere Musik-Insiderin Tanja Ötvös noch krank ist, hat sich Radio Hamburg Moderator Tim Gafron den Tourauftakt der Red Hot Chili Peppers in Köln angeguckt und das Konzert für Sie gecheckt. Die Mega-Stars spielen am Sonntag (9. Oktober) in der Hamburger o2 World.

Lesen und sehen Sie sein Fazit:

Im Detail erklärt Tim Gafron seine Einschätzung so

Sound: Meeega! Die Instrumente klangen super und der Gesang war total klar! Oft ist es in Arenen schwierig, aber in der Lanxessarena in Köln war der Sound wirklich perfekt! Dafür fünf Mikrofone.

Songauswahl: Die Titel waren sehr gut zwischen alt und neu gemischt. Ich hatte nie ein Gefühl von „wann kommt denn endlich wieder ein Mega-Hit“. Es gab einen älteren Titel, einen großen Mega-Hit und dazu ein Song von ihrem neuen Album „I‘m With You“ - immer wieder im Wechsel. Allerdings haben mir drei Mega-Hits gefehlt: „Scar Tissue“, „Tell Me Baby“ und "Snow (Hey Oh)". Hätten sie gut in die Zugabe mit rein nehmen können. Vier Mikrofone.

Konzertlänge: 110 Minuten. Hätte ruhig ne halbe Stunde länger sein können, aber da sie zwischen den Titeln nichts großes gemacht haben, gab es 110 Minuten nur Musik. Vier Mikrofone.

Zugaben: Einmal sind sie noch auf die Bühne gekommen, aber die Titelwahl fand ich nicht so schön. „Around The World“ war in Deutschland nicht mal eine Single. Da hätte ich mir ihre Mega-Hits gewünscht, die gefehlt haben. Den Mega-Hit „Give It Away“ haben sie aber als Zugabe gespielt. Drei Mikrofone

Support: Femi Kuti & The Positive Force. Da war ich etwas verwundert, denn es ist eine Afrobeat-Band. Also mit ganz vielen Blasinstrumenten und dazu afrikanische Klänge. Klingt teilweise auch ein wenig nach Jazz. Ich finde das passte überhaupt nicht zu den Red Hot Chili Peppers. Das Publikum war die 40 Minuten auch eher irritiert. Zwei Mikros.

Leinwand: Eine große im Hintergrund, auf der verschiedene Animationen gezeigt wurden. In der Mitte der Bühne sieben kleine Leinwände, die rauf und runter gefahren sind. Und sich sogar zu langen Lichtsäulen auseinander gezogen haben. Meistens wurden die Red Hot Chili Peppers auf den kleinen Leinwänden live gezeigt, für die Fans weiter hinten, oder oben. Sah durch Bildeffekte schön und abwechslungsreich aus. Fünf Mikrofone.

Stimmung: Hammer! Bei jedem Mega-Hit hat die Menge getobt! Spätestens bei „Dani California“ standen alle! Auch oben auf den Rängen, bis zum Ende des Konzerts. Fünf Mikrofone

Publikumseinbindung: Leider so gut wie gar nicht. Sie haben kaum etwas erzählt und erst nach den ersten drei Songs ein „Hello“ über Ihre Lippen bekommen. Das war schade, aber das Publikum hat wiederum von ganz alleine bei zum Beispiel „Under The Bridge“ mitgesungen. Drei Mikrofone.

Produktionsaufwand: Es gab keine große Pyro-Show, aber brauchten sie auch gar nicht. Die tollen Leinwände haben vollkommen gereicht. Dafür spielen die Red Hot Chili Peppers alle Instrumente selber, und wie! Bass, E-Gitarre, Schlagzeug, alles vom Feinsten. Ausserdem haben sie selber abgerockt und getanzt auf der Bühne, diese Stimmung hat sich mit aufs Publikum übertragen. Dazu der insgesamt tolle Sound. Vier Mikros.

Preis-Leistungsverhältnis: Die Tickets kosten 50 bis 82 Euro. Und ich finde, dass sind sie auch Wert. Zwar hätten die Red Hot Chili Peppers ruhig etwas länger spielen können, aber wenn vom Boden bis zur Decke alle Menschen in der Arena stehen, mitsingen und tanzen, ist das ein unglaublich tolles Konzert-Gefühl. Vier Mikrofone.