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Radio Hamburg

Irland oder Aserbaidschan?

Die Favoriten beim ESC

Die Prognosen für den Ausgang des Eurovision Song Contests am Samstag stehen.

Lena landet bei der 56. Ausgabe des Eurovision Song Contest am Samstag (14.05.2011) mindestens auf Platz 6! Das ist mittlerweile die einhellige Meinung vieler Experten. Gestützt wird diese Vermutung zum einen auf die Prognosen der Buchmacher in den Wettbüros und zum anderen auf die Werte von Google Analytics.

Basierend auf Google-Suchanfragen zeigt diese Auflistung die Popularität jedes Teilnehmers und berechnet die Punktzahl, die dieser erhalten würde, würde die offizielle Abstimmung heute stattfinden. 50% der Bewertung fließen durch eine Fachjury ein. Die Liste wird täglich aktualisiert. Die Quote der Suchmaschine ist recht zuverlässig, in den letzten beiden Jahren lag sie jeweils richtig.

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Ganz vorne sieht Google derzeit das Pop-Duo Jedward, bestehend aus den beiden eineiigen Zwillinge John und Edward Grimes. Die Iren mischten bereits die Generalprobe mit ihrem quirligen Song "Lipstick" auf. Auf Platz 2 folgt, Stand Donnerstag (12.05.2011), unsere Lena mit ihrem Beitrag "Taken By a Stranger".

Während sich die 19-Jährige noch bis Samstag ausruhen kann und ihre Zeit mit Ekel-Interviews verbringt, musste sich "Jedward" aber zunächst einmal Donnerstag (12.05.2011) im zweiten Halbfinale gegen 18 andere Teilnehmer durchsetzen, um sich für das Finale zu qualifizieren.

Im ersten Halbfinale mit ebenfalls 19 Teilnehmerländern setzten sich Dienstag (10.05.2011) Finnland, Litauen, Ungarn, Griechenland, Russland, Schweiz, Aserbaidschan, Island, Serbien und Georgien durch. In der zweiten Vorschlussrunde kamen Estland, Rumänien, Moldau, Irland, Bosnien-Herzegowina, Dänemark, Österreich, Ukraine, Slowenien und Schweden weiter.

Tonprobleme beim 1. Halbfinale

Die Türkei konnte sich überraschend nicht für das Finale qualifizieren. Seit 1995 war das Land immer in der Endrunde vertreten und erreichte dort auch stets eine gute Platzierung. Desweiteren nicht mehr dabei sind Armenien, Norwegen, Polen, Albanien, Malta. Portugal, San Marino und Kroatien.

Überschattet wurde die Vorschlussrunde von Tonstörungen. Die Leitungen aus der Arena fielen vorübergehend aus, so dass die nationalen Kommentatoren auf Telefon ausweichen mussten.

"Es gab bei den ISDN-Leitungen von den Kommentatoren-Kabinen ins Telekom-Netz Probleme", sagte eine NDR-Sprecherin. Die Ursache war zunächst nicht bekannt. Mehrere Länder, in die die Show übertragen wird, darunter Deutschland, waren betroffen

"Blue" für Großbritannien

Die fünf größten Geldgeber der Europäischen Rundfunkunion standen bereits vorher als Finalteilnehmer fest. Das sind neben Deutschland noch Spanien, Frankreich, Italien und Großbritannien. Die Briten schicken übrigens ebenfalls prominente Teilnehmer ins Rennen. Die Boyband "Blue" feierte europaweit Erfolge mit Hits wie "Allrise" und "One Love".

Die weiteren Favoriten

Neben den gestandenen Künstlern sind Newcomer und gänzlich unbekannte Künstler fast noch wichtiger für die öffentliche Wahrnehmung des ESC, denn der Trash spielt bei der Mega-Veranstaltung traditionell eine wichtige Rolle.

Google führt unter den Top 10 neben Lena und Jedward dementsprechend auch Künstler auf, von denen der durchschnittliche Song-Contest-Zuschauer wahrscheinlich noch nie etwas gehört hat.  Da wären zum Beispiel die vier Jungs von "A Friend in London" aus Dänemark. Die Skandinavier liefern mit "New Tomorrow" eine Gute-Laune-Nummer zum Mitsummen und landen laut Google auf dem 3. Platz.

Auf Rang 4 der Statistik folgt das Duo "Musiqq" aus Lettland. Mit ihren R’n’B-, Soul- und HipHop-Stücken sind die zwei DJ‘s in ihrer Heimat ein echter Chart-Stürmer. Sie treten mit dem Beitrag "Angel in Disguis" auf, eine rhythmische, beinahe zackige Europopnummer mit HipHop-Einlage.

Bei den Buchmachern stehen dagegen die Teilnehmer aus Frankreich, Estland und Aserbaidschan hoch im Kurs.

Moderatoren-Trio

Durch die Final-Veranstaltung am Samstag führt übrigens ein Trio, bestehend aus Comedian Anke Engelke, Moderator und Lena-Förderer Stefan Raab und Tagesschausprecherin Judith Rakers. In der Pause während der Finalshow tritt Jan Delay mit seiner Band Disko No. 1 auf.

Trotz aller Prognosen ist das Ergebnis der Finalshow des Grand Prix Eurovision de la Chanson natürlich noch vollkommen offen. Gewissheit über Lenas Abschneiden und den diesjährigen Gewinner bringt erst die Abstimmung am kommenden Samstag.

Falls Sie sich das Finale nicht vor dem Fernseher anschauen wollen, können Sie sich am Samstag auf den Weg zum Spielbudenplatz machen. Dort findet wie in jedem Jahr ab 20 Uhr eine große Party inklusive Public Viewing statt!

ESC: Trash-Veranstaltung oder Plattform für Nationalkultur? Diskutieren Sie mit uns bei Facebook!

Kuriose Fakten zum Eurovision Song Contest

Wussten Sie schon, dass...

  • ...auch der Irak theoretisch am ESC teilnehmen darf? Das liegt daran, dass alle Teilnehmerländer Mitglieder in der European Broadcasting Union (EBU) sein müssen. Voraussetzung dafür wiederum ist die Mitgliedschaft in der European Broadcasting Area (EBA). Den Statuten zufolge verläuft die Grenze der EBA im Westen entlang einer künstlich gezogenen Linie quer durch den Atlantik. Im Osten endet der europäische Sendebereich am 40. Längengrad Ost und im Süden am 30. Breitengrad Nord. Überträgt man diese auf eine Weltkarte bedeutet das: Große Teile Russlands, der Nahe Osten und die Nordküste Afrikas gehören zur Europa Broadcasting Area.

  •  ...Marokko 1980 am Eurovision Song Contest teilgenommen hat? Noch nie am Wettbewerb teilgenommen haben Vatikanstadt, Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten, Jordanien und Libanon. Und das, obwohl sie alle Mitgliedsländer der Europäischen Rundfunkunion sind.

  • ...in den Begleitheften zum diesjährigen ESC auf Seite 45 statt "Aktionstag der Schulen" als Programmpunkt "Aktionstag der Schwulen" gedruckt wurde. Rund 65.000 deutsche und 35.000 englische Hefte mussten aus dem Verkehr gezogen und korrigiert werden. Der Fehler wurde auch noch ins Englische mitübersetzt: "Gay’s Day of Action" heißt der Tag dort.

  • ...Frankreich sich 1963 trotz des Sieges im Vorjahr um die Ausrichtung drückte? Die BBC aus England sprang kurzfristig ein und lieferte eine grausame Tonqualität, schlechte Organisation und eine notdürftige Moderation.

  • ...der Eurovision Song Contest 1998 der letzte war, bei dem die teilnehmenden Länder in einer ihrer offiziellen Landessprachen singen mussten?

  • ...1998 für Israel mit "Dana International" eine Frau teilgenommen hat, die wenige Jahre zuvor noch ein Mann gewesen ist? Mit ihrem Song "Diva" gewann sie sogar den Grand Prix in Großbritannien.

  • ...Guildo Horns Song "Guildo hat euch lieb" von einem Produzenten namens Alf Igel komponiert wurde. Hinter diesem Pseudonym verbarg sich Moderator Stefan Raab, der damit Ralph Siegel auf die Schippe nehmen wollte.

  • ...Irland der erfolgreichste Teilnehmer am Eurovision Song Contest ist (7 Siege). In den Jahren 1992 bis 1994 ging der Contest sogar dreimal in Folge nach Dublin.

  • ...Céline Dion ihre Weltkarriere zum Teil dem Eurovision Song Contest zu verdanken hat? Sie trat 1988 mit dem Song "Ne partez pas sans moi"  für die Schweiz auf.

  • ...1969 vier Länder am Ende der Punktevergabe gleichauf waren und allesamt zu Siegern erklärt wurden? Im Anschluss wurde die Regelung geändert: Künftig sollte bei Punktgleichstand der gewinnen, der die höheren Einzelwertungen erhalten hatte.