Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Der Hundeprofi zu Gast im Sender

Martin Rütter bei Radio Hamburg

Hamburg, 19.04.2012
Martin Rütter Radio Hamburg Morning Show

Martin Rütter ist zu Gast in der Radio Hamburg Morning-Show.

Im Fernsehen hilft er Hundebesitzern und tourt mit seinem eigenen Programm über Deutschlands Bühnen. Martin Rütter ist zu Gast in der Radio Hamburg Morning-Show.

Wenn der Hund einfach nicht hören will ist er sofort zur Stelle: Hundeprofi Martin Rütter. Dass er dabei meistens eher die Besitzer therapiert ist dabei nur wenigen klar, denn nur selten liegt das Problem bei dem Tier.

Martin Rütter wurde 1970 in Duisburg geboren und ist ein deutscher Hundetrainer. Er hat Tierpsychologie an einer Privatakademie für Tierheilkunde in der Schweiz studiert, absolvierte Praktika in Wolfsaufzuchtstationen und hat sich 1992 bei einem Aufenthalt in Australien eingehend mit dem Leben und Verhalten von Dingos auseinandergesetzt. Anschließend hat er Blindenführ- und Rollstuhlbegleithunde ausgebildet.

Gewaltfreie Erziehungsmethode

1995 hat er sein erstes „Zentrum für Menschen mit Hund“ gegründet und trainiert dort Hunde und ihre Halter nach der von ihm entwickelten, gewaltfreien Erziehungsmethode „D.O.G.S.“ (Dog Orientated Guiding System). Diese orientiert sich ganz an der Persönlichkeit des Hundes und das Training wird an seine Bedürfnisse angepasst.
Ein 2004 von Rütter entwickeltes Handbuch stellt dabei die Basis für das Theorie- und Praxis-Studium für angehende D.O.G.S.-Coaches dar.

Platin-Award für DVD

Seit 2008 ist der Hundeprofi bei Vox in der Sendung „Der Hundeprofi“ unterwegs und hilft bei Beziehungen zwischen Mensch und Tier. Dabei benötigen auch immer mehr prominente Persönlichkeiten seinen Rat.

Bis Mitte Mai tourt Martin Rütter noch mit seinem Bühnenprogramm „Hund-Deutsch / Deutsch-Hund“ und übersetzt dabei die Hundesprache mit viel Witz ins Deutsche und zeigt wie harmonisch eine Mensch-Hund-Beziehung laufen kann, wenn die Kommunikation stimmt. Anfang September startet seine neue Show „Der tut nix!“

Die DVD seines Live-Programms „Hund-Deutsch / Deutsch-Hund“ brachte ihm sogar Platinstatus. Mit über 50.000 verkauften DVDs bekam er in Düsseldorf im „Haus der Freude“ von Sony Music einen Platin-Award verliehen.

Interessantes und Kurioses über Hunde

  • In Hamburg sind etwa 40.000 Hunde angemeldet. In etwa hat jeder 44. Einwohner einen Hund. In ganz Deutschland leben ca. 5.400.000 Hunde.

  • Täglich hinterlassen die Hunde etwa zwölf Tonnen Hundekot auf den Wiesen und Straßen Hamburgs. Jeder Hundehalter ist dabei verpflichtet diesen, zum Beispiel mit Hilfe der kostenlosen "Gassi-Beutel“, zu entsorgen.

  • Seit sechs Jahren findet auf dem Heiligengeistfeld das Hunde-Event "St. Wauli“ statt. Dort gibt es alles rund um den Hund. Dieses Jahr findet es am 3. Juni statt.

  • Der süßeste Hund der Welt ist "Boo“, ein Zwergspitz. Auf Facebook hat er über 4.000.000 Fans.

  • Der hässlichste Hund der Welt war "Yoda“, ein Chihuahua Mischling, der 2011 gekürt wurde. Er verstarb im Alter von 15 Hundejahren und behält den Titel bis zur Wahl eines Nachfolgers.

  • In Russland wurde, auf einem Jagdausflug, der Freund eines Jägers erschossen. Der Hund des Jägers war auf das Gewehr getreten und hatte den tödlichen Schuss ausgelöst. Dies ist jedoch kein Einzelfall, immer wieder werden unachtsame Jäger durch ihre Hunde verletzt oder sogar getötet.

  • Im ersten Weltkrieg diente der amerikanische Bullterriermischling "Stubby“ und wurde in den Rang des "Sergeant“ erhoben. Außerdem schüttelte er die Hand des damaligen US-Präsidenten Woodrow Wilson.

  • Der teuerste Hund der Welt ist "Hong Dong". Die Tibetdogge wurde 2011 von einem chinesischen Kohlemagnaten für umgerechnet 1.100.000 Euro gekauft.

  • Der beliebteste Hundename 2011 war Sammy, auf Platz zwei und drei folgen Jack und Oskar.

  • Für die Redewendung "auf den Hund gekommen“ gibt es mehrere Erklärungsversuche. Einer ist, dass auf dem Boden von Kassentruhen ein Hund aufgemalt war, als Symbol für den Wächter des Geldes. Ging nun das Geld zur Neige, sah man den Hund und war "auf den Hund gekommen“.