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Radio Hamburg

Bundestagswahl 2017

Wie funktioniert eigentlich die Briefwahl?

Hamburg, 23.08.2017
Wahl, Abstimmen, Urne

Wer seinen Urlaub für Ende September schon gebucht hat, muss keine Sorge haben, dass seine Stimme zur Bundestagswahl verschenkt ist. Einfache Lösung: Die Briefwahl! 

Bald ist es soweit: Am 24. September 2017 steht die Bundestagswahl an. Allerdings muss man mit seinen Stimmen nicht erst bis zum 24. September warten. Wie immer gibt es die Möglichkeit eine Briefwahl zu beantragen. Sollte man an dem Tag beispielsweise verhindert sein, oder der langersehnte Urlaub geht endlich los. Kein Grund zur Panik!

Seit 1957 gibt es die Option der Briefwahl - und die Anzahl der Wähler, die diese Art der Wahl für sich beanspruchen, steigt stetig an. Bei der letzten Bundestagswahl waren es ganze 24,3 Prozent der Wähler.

Wahlberechtigung

Weg 1: Die Wahlbenachrichtigung wurde noch nicht erhalten:

Jeder Wahlberechtigte hat das Recht an einer Briefwahl teilzunehmen. Um diesen Wahlschein zu erhalten, muss ein Wahlschein in der Gemeinde des Hauptwohnsitzes beantragt werden. Es besteht die Möglichkeit das Ganze persönlich oder schriftlich (Fax, E-Mail, Brief) zu beantragen.

Weg 2: Die Wahlbenachrichtigung wurde bereits erhalten:

Einfacher ist es, wenn man die Wahlunterlagen bereits erhalten hat. Denn dort ist auf der Rückseite ein Vordruck hinterlegt, den man ganz einfach ausgefüllt zurücksenden kann.

Deadline

Der letztmögliche Zeitpunkt der Beantragung eines Wahlscheins ist der letzte Freitag, 18 Uhr, vor dem Wahltag. Damit der Brief auch rechtzeitig ankommt, sollte er allerspätestens drei Werktage vor dem Wahltag, 24. September, verschickt werden.