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Radio Hamburg

Radio Hamburg Bundestagswahlumfrage

50% glaubt nicht an Veränderung durch Stimmabgabe

Hamburg, 14.09.2017
Mehrere Menschen stehen in Wahlkabinen

Viele Wähler sind vor der Bundestagswahl noch unentschlossen - vielleicht auch, weil viele glauben, dass die Stimmabgabe nicht wirklich etwas verändern kann.

Deutliches Ergebnis der repräsentativen Trend Research-Umfrage: Jeder zweite Wahlberechtigte bezweifelt, dass seine Stimme etwas bewegen kann.

"Haben Sie das Gefühl, durch Ihre Stimmabgabe etwas bewegen zu können?", war die Frage der repräsentativen Trend Research Umfrage im Auftrag von Radio Hamburg. Das Ergebnis ist mehr als eindeutig. 50 Prozent der bundesweit Befragten glaubt nicht, dass die abgegebene Stimme etwas bewegen kann. 

Hamburger etwas optimistischer

Die Hamburger sind da sogar noch etwas optimistischer. 53 Prozent sagen, dass die eigene Stimme etwas verändern kann. Bundesweit sagen das 50 Prozent. Vielleicht ein Grund, der erklärt warum die Wahlbeteiligung längst nicht mehr so hoch ist wie beispielsweise in den 70er-Jahren. Damals gingen rund 90 Prozent an die Urne gegangen - bei der letzten Bundestagswahl waren es nur rund 70 Prozent.

Radio Hamburg Bundestagswahlumfrage Stimmabgabe

Für die vorliegende Umfrage nahmen im Zeitraum 3.9., 22 Uhr (direkt nach dem TV-Duell) bis 6.9.2017 aus dem gesamten Bundesgebiet wahlberechtigte Personen über ein Online-Modul teil.

Basis für die bundesweiten Ergebnisse sind 1.045 Votes – die Verteilung ist proportional nach Bundesländern. Basis für die Hamburger Ergebnisse sind 562 Stimmen von Hamburger Wählerinnen und Wählern. 

(san)

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