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Radio Hamburg

Radio Hamburg Bundestagswahlumfrage

Kanzlerpräferenz: Angela Merkel klar in Führung

Hamburg, 19.09.2017
Angela Merkel und Martin Schulz auf Wahlplakaten nebeneinander

Wahlplakate haben sie wahrscheinlich ungefähr gleiche viele in Deutschland - die Wähler sehen allerdings klar Angela Merkel in Führung um die Kanzlerschaft.

Geht es nach den Befragten der repräsentativen Trend Research Umfrage im Auftrag von Radio Hamburg bleibt Angela Merkel auch nach der Wahl Kanzlerin

Eine Woche vor der Bundestagswahl am 24. September steht vor allem Amtsinhaberin Angela Merkel hoch im Kurs der Hamburger und der restlichen Bundesbürger. Die Befragten der repräsentativen Trend Research Umfrage im Auftrag von Radio Hamburg sprechen sich deutlich für Angela Merkel als nächste Bundeskanzlerin aus.

Fast die Hälfte will Merkel

In Hamburg liegt Angela Merkel deutlich in Führung, mehrheitlich mit 43 Prozent. Bundesweit bekommt sie sogar noch 2 Punkte Zustimmung mehr. Martin Schulz hat im Verlauf der dreiwöchigen Umfrage zwar Prozentpunkte dazugewonnen, mit 30 Prozent Zustimmung in Hamburg - bundesweit sogar noch weniger - kann er Merkel aber nicht den Rang ablaufen. 

Radio Hamburg Bundestagswahlumfrage Kanzlerpräferenz Woche 3

Für die vorliegende Umfrage nahmen im Zeitraum 10.9. bis 12.9.2017 aus dem gesamten Bundesgebiet wahlberechtigte Personen über ein Online-Modul teil.

Basis für die bundesweiten Ergebnisse sind 1.042 Votes – die Verteilung ist proportional nach Bundesländern. Basis für die Hamburger Ergebnisse sind 609 Stimmen von Hamburger Wählerinnen und Wählern. 

Angela Merkel begeistert Jungwähler

Interessant ist, dass Schulz bei den Hamburger Wählern in der Gruppe 60 plus sehr beliebt ist. Schulz' Zustimmungswerte sind auf den Bund gesehen  eher mittelmäßig, mit kleinen Hochs bei den unter 29-Jährigen und den Wählern über 60. Merkel bekommt die meiste Zustimmung von Hamburgern zwischen 40 und 49 Jahren sowie bei denen unter 29. Angela Merkel begeistert bundesweit vor allem die Wähler unter 39 Jahren. Mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten zwischen 18 und 39 spricht sich für Merkel als Kanzlerin aus. In den höheren Altersgruppen wird es dann signifikant weniger. 

Nicht einmal SPD-Anhänger stehen voll hinter ihrem Kandidat

Bemerkenswert ist, dass Schulz selbst in der Gruppe der Hamburger SPD-Wähler nur eine Zustimmung von 77 Prozent einfährt. Hamburgs CDU-Wähler sind ihrer Kandidatin da weit verbundener: 98 Prozent von ihnen wollen Merkel als Kanzlerin. Das zeigt, dass die SPD vor allem auch in ihrer eigenen Klientel ein Akzeptanzproblem hat. 

(san)

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