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Radio Hamburg

Radio Hamburg Bundestagswahlumfrage

Kanzlerpräferenz: Merkel deutlich vor Schulz

Hamburg, 05.09.2017
Kanzlerpräferenz Angela Merkel und Martin Schulz

Repräsentative Erhebung von Radio Hamburg zur Kanzlerpräferenz: Die Hamburger wollen Angela Merkel weiterhin als Kanzlerin.

Der Schulz-Zug kommt zum Stillstand: Drei Wochen vor der Bundestagswahl bevorzugen 44 Prozent der Deutschen Angela Merkel als Kanzlerin - nur 27 Prozent sehen Schulz vorn.

Der Martin Schulz-Effekt ist verpufft. 44 Prozent der Deutschen wollen auch drei Wochen vor der Wahl lieber Angela Merkel als Bundeskanzlerin - nur 27 Prozent wollen Martin Schulz. Das ergibt die von Radio Hamburg in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage des Hamburger Marktforschungsunternehmens Trend Research.

Hamburger bevorzugen Merkel

Auch die Hamburger Wähler wollen klar lieber Merkel als Schulz. Und das sehen Männer und Frauen gleich. Unterschiede gibt es höchstens in den Altersgruppen. Bei den über 60-jährigen Hamburgern schneidet Schulz noch am besten ab mit 38 Prozent. Und genau in der Gruppe schneidet Angela Merkel bei den Hamburger Wählern am schlechtesten ab, mit aber immer noch 37 Prozent. Größtes Vertrauen besitzt die Kanzlerin bei den 40 bis 49-Jährigen in Hamburg. In dieser Gruppe schneidet wiederum Martin Schulz am schlechtesten ab. 

Auch Wähler anderer Parteien wollen Merkel

Spannend ist dabei, dass auch nach der Wahl nicht nur CDU-Wähler in Hamburg Merkel weiterhin als Kanzlerin wollen. Die meisten FDP-Wähler in der Stadt sind auch für Merkel, aber sie bekommt auch erstaunlich viel Zuspruch von der SPD, den Grünen und den Linken. Sie liegt hier zwischen 20 und 30 Prozent. Die wenigsten Fans hat die Kanzlerin bei den AfD-Wählern in der Stadt mit 8 Prozent, die eher Martin Schulz präferieren.  Auch die Linken würden am Schluss lieber Schulz als Merkel sehen.

Bundestagswahl-Umfrage RHH Kanzlerpräferenz

Für die vorliegende Umfrage nahmen im Zeitraum 24.-28.8.2017 aus dem gesamten Bundesgebiet wahlberechtigte Personen über ein Online-Modul teil.

Basis für die bundesweiten Ergebnisse sind 1.049 Votes – die Verteilung ist proportional nach Bundesländern. Basis für die Hamburger Ergebnisse sind 590 Stimmen von Hamburger Wählerinnen und Wählern. 

(san)

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