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Radio Hamburg

Radio Hamburg Bundestagswahlumfrage

Koalitionspräferenz: Große Koalition nur knapp in Führung

Hamburg, 06.09.2017
Große Koalition von CDU und SPD

Repräsentative Erhebung von Radio Hamburg zur Koalitionspräferenz: Die Hamburger wollen nach der Wahl am liebsten weiterhin eine Große Koalition.

Viele Hamburger wissen nicht, welche Regierungskoalition sie nach der Bundestagswahl in knapp drei Wochen wollen. Vorausgesetzt, keine Partei hat die absolute Mehrheit.

Drei Wochen vor der Bundestagswahl findet eine weitere große Koalition aus Union und SPD in einer repräsentativen Trend Research-Umfrage im Auftrag von Radio Hamburg die meiste Zustimmung unter den Wählern in Hamburg. 

"Jamaika" & "Ampel" sind Schlusslichter

Vor die Frage gestellt, welches ihre Wunschkoalition wäre, wenn keine einzelne Partei die absolute Mehrheit bei der Bundestagswahl am 24. September erreicht, sagen 22 Prozent der Hamburger Wähler, dass sie sich eine Große Koalition wünschen. Bundesweit sehen das nur 20 Prozent so. Quasi auf Platz 2 würde  bei den Hamburgern eine schwarz-gelbe Regierungskoalition landen (16 Prozent), gefolgt von einer rot-rot-grünen oder nur rot-grünen Koalition mit jeweils 12 Prozent. Danach folgt bereits eine Koalition aus CDU/CSU und AFD mit 8 Prozent - bundesweit liegt diese Option sogar bei 9 Prozent.

Ganz unattraktiv in den Augen der Hamburger Wähler sind Koalitionen aus Union und Grünen (4 Prozent Zustimmung), eine "Ampel-Koalition" (rot-gelb-grün) (4 Prozent) und "Jamaika" aus Union, FDP und Grünen (3 Prozent).

Viele Wähler noch unsicher

Dennoch sind sich viele Hamburger bezüglicher ihrer Koalitionspräferenz noch nicht sicher. 21 Prozent wissen nicht, welche Regierungskoalition sie sich nach der Wahl wünschen sollen. Bundesweit liegt diese sogar bei 22 Prozent.

Radio Hamburg Bundestagswahlumfrage Koalitionspräferenz

Für die vorliegende Umfrage nahmen im Zeitraum 24.-28.8.2017 aus dem gesamten Bundesgebiet wahlberechtigte Personen über ein Online-Modul teil.

Basis für die bundesweiten Ergebnisse sind 1.049 Votes – die Verteilung ist proportional nach Bundesländern. Basis für die Hamburger Ergebnisse sind 590 Stimmen von Hamburger Wählerinnen und Wählern. 

(san)

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