Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Herabstufung

Deutschlands Top-Bonität wackelt

RHH - Expired Image

Deutschlands Top-Kreditwürdigkeit wackelt.

Die Ratingagentur Standard & Poor's hat wegen der Schuldenkrise den Ausblick für die gesamte Eurozone auf "negativ" gesetzt.

Frankfurt/Berlin - Die grassierende Schuldenkrise könnte Deutschland seine Topbonität kosten. Angesichts wachsender Probleme hat die US-Ratingagentur Standard & Poor's auf einen Schlag die Kreditwürdigkeit von 15 Staaten der Eurozone unter Beobachtung gestellt. Je nachdem, wie der EU-Gipfel am Donnerstag und Freitag ausfällt, droht eine massenhafte Herabstufung. Die Folge könnten höhere Zinsen für neue Schulden sein. Das würde die ohnehin angespannte Lage weiter verschlimmern.

S&P erklärte am späten Montag, Deutschlands Spitzenrating von "AAA" möglicherweise um eine Stufe zu senken. Dem zweiten wirtschaftlichen Schwergewicht in Europa, Frankreich, droht sogar die Absenkung um bis zu zwei Stufen. Ein gutes Rating ist aber die Voraussetzung, um sich an den Kapitalmärkten zu günstigen Konditionen frisches Geld zu besorgen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy reagierten betont unaufgeregt. Es würden alle notwendigen Maßnahmen getroffen, "um die Stabilität der Eurozone zu gewährleisten", erklärten sie in einer gemeinsamen Stellungnahme. Sie hatten am Nachmittag in Paris eine rasche Verschärfung der Euro-Spielregeln vereinbart. Beim EU-Gipfel sollen nach ihrem Willen die Weichen für die nötige Änderung der EU-Verträge gestellt werden. Bis März 2012 sollen die Verhandlungen abgeschlossen sein.

Die Analysten von S&P scheinen aber nicht überzeugt, dass die Versprechen auch fruchten. Die Probleme in der Eurozone hätten in den vergangenen Wochen ein Maß erreicht, das die Zone als Ganzes unter Druck setze, schrieben sie und beklagten, dass sich die europäischen Politiker weiterhin uneins seien, wie sie mit der Krise umgehen sollten.

(dpa)