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Radio Hamburg

Jena

Weiterer Neonazi festgenommen

Neonazi-Mordserie

Die Ermittlungen um das Zwickauer Neonazi-Trio sind noch lange nicht am Ende und bringen immer neue Hinweise.

In Thüringen ist ein weiterer mutmaßlicher Neonazi-Terrorist festgenommen worden.

Karlsruhe - Am Morgen griffen Spezialeinheiten der Polizei zu: In Jena wurde am Dienstag der langjährige NPD-Funktionär Ralf Wohlleben als weiterer Verdächtiger im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen das Zwickauer Neonazi-Trio festgenommen. Der 36-Jährige sei dringend verdächtig, die Gruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) unterstützt zu haben, teilte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mit.

Wohlleben wird Beihilfe zu sechs Morden und einem versuchten Mord vorgeworfen. Er soll seit 1995 in rechtsextremistischen Kreisen in Thüringen aktiv gewesen sein; seit den 90er Jahren soll er in engem Kontakt mit dem Neonazi-Trio Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe gestanden haben und sie auch bei ihrer Flucht 1998 und danach finanziell unterstützt zu haben.

Dem Thüringer Verfassungsschutz ist Wohlleben seit langem bekannt.

 

Terror-Trio hat Hamburger Adressen gesammelt

Die Mitglieder der rechtsradikalen Terrorzelle in Zwickau hatten nach Informationen der Bild die Namen und Adressen von rund 170 Institutionen und Personen aus Hamburg auf ihren Computern gespeichert. Seit Mitte vergangener Woche suchten Beamte des Landeskriminalamts (LKA) nach und nach alle von ihnen einzeln auf, um sie darüber zu informieren, berichtet die Zeitung am Dienstag unter Berufung auf Sicherheitskreise.

Beim LKA gehe man davon aus, dass es sich bei den Verzeichnissen möglicherweise um eine Postverteiler-Liste mit Adressen handelt, an die die Mitglieder der Terrorzelle Bekennerschreiben richten wollten. Neben den drei Hamburger Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs (SPD), Burkhard Müller-Sönksen (FDP) und Jürgen Klimke (CDU) sollen auch Bürgerschaftsabgeordnete auf der Liste stehen. Insgesamt habe das Bundeskriminalamt rund 3.000 Datensätze auf dem Computer der Nazi-Terroristen entdeckt und bundesweit an alle Landesämter weitergeleitet.

(dpa)