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Radio Hamburg

München

Kontrolliertes Feuerinferno bei Bombensprengung

München, 29.08.2012
Bombensprengung München Feuerball

Ein spektakuläre Weltkriegsbombensprengung erschütterte München und entfachte einen kontrollierten Feuerball.

Bombenalarm mitten in München: Experten sprengen eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Ein riesiger Feuerball erhebt sich über der Stadt.

Wenige Stunden nach der Sprengung einer Fliegerbombe in München am Dienstagabend sind die ersten Anwohner wieder nach Hause zurückgekehrt. Der Evakuierungsbereich sei am frühen Mittwochmorgen verkleinert worden, teilte die Feuerwehr München mit. Allerdings war die Sprengung spektakulär. Noch kilometerweit konnte man den Feuerball am Himmel sehen, die Detonation erschütterte die Straßen rund um den Sprengbereich. Auf YouTube gibt es diverse Videos der Sprengung und des Feuerinfernos.

Deshalb musste die Bombe in München gesprengt werden

Wegen einer hoch explosiven Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg hatten in der Nacht zum Dienstag 2.500 Anwohner ihre Häuser verlassen müssen. Wie viele von ihnen nach der Sprengung zurück in ihre Wohnungen durften, war bis Mittwochmorgen unklar. In den Straßen um die Explosionsstelle lagen laut Feuerwehr nach der Explosion viele Glassplitter zerborstener Fensterscheiben. Außerdem habe es dort stellenweise Folgebrände gegeben. Daher durften Bewohner aus dieser Gegend zunächst nicht zurück nach Hause.

Die Feuerwehr musste nach der Explosion allerdings mehrere kleine Brände löschen. Ein Feuerwehrsprecher sagte, dass das Stroh, das in der Umgebung aufgebaut wurde, um den Druck bei der Detonation zu verringen, in Flammen aufging und durch die Gegend geschleudert wurde. Die brennenden Strohballen landeten teilweise auf den Dächern der Nachbarhäuser.

Ursprünglich sollte die 250 Kilogramm schwere Bombe bereits am Abend des Montags entschärft werden, dies war aber nicht möglich. Als die Experten erkannten, dass die Bombe extrem gefährlich ist und jederzeit hochgehen könnte, lief noch in der Nacht zum Dienstag eine große Evakuierungsaktion in einem Radius von 300 Metern an.

 

(dpa/aba)