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Radio Hamburg

Streik der Lufthansa-Flugbegleiter

"Der nächste wird schnell kommen"

Frankfurt/Main, 31.08.2012

Lange Schlangen, aber kein Chaos. Der erste Streik der Lufthansa-Flugbegleiter lief glimpflich ab. Doch es soll bald weitergehen.

Lange Schlangen vor den Umbuchungsschaltern und lange Gesichter bei Reisenden - so lief der erste Streiktag der Lufthansa-Flugbegleiter am Frankfurter Flughafen. Gestrichen wurden unter anderem Verbindungen nach Hamburg, Berlin, Zürich, London und Rom. Nach acht Stunden Arbeitskampf beendete die Gewerkschaft Ufo den ersten Streiktag wie angekündigt um 13 Uhr. Ein Ufo-Sprecher sagte: "Das war ein Riesenerfolg, auch wenn es uns für die Passagiere und die Kollegen am Boden leid tut. Aber das muss jetzt sein."

Bei der Lufthansa fielen nach Unternehmensangaben ein Großteil der Kurz- und Mittelstrecken sowie vereinzelt Langstreckenflüge aus. Der Flughafenbetreiber Fraport musste auf die Bremse treten und für gut 90 Minuten alle Starts von einem deutschen oder einem europäischen Flughafen mit Zielort Frankfurt stoppen. Ab Mittag entspannte sich die Lage etwas, sagte ein Fraport-Sprecher.

Und auch wenn der erste Streiktag für Reisende und Lufthansa glimpflich ablief: Das befürchtete Chaos an deutschen Flughäfen könnte schon bald eintreten: "Der nächste Streik wird schnell kommen", sagte der Ufo-Sprecher.

Fürs Wochenende gibt's noch keine Entwarnung

Schon für dieses Wochenende müssen sich Passagiere möglicherweise auf Behinderungen einstellen. "Da kann ich tatsächlich keine Entwarnung geben", sagte Ufo-Chef Nicoley Baublies der Nachrichtenagentur dpa.

Das fordern die Flugbegleiter

Aber warum wird überhaupt gestreikt? Nach Angaben der Ufo ist die Mehrheit der 19.000 Flugbegleiter der Lufthansa in der Gewerkschaft organisiert. Schon seit 13 langen Monaten verhandelt Ufo mit Lufthansa. Neben fünf Prozent höheren Entgelten fordert sie unter anderem das Ende der Leiharbeit und Schutz gegen die Auslagerung von Jobs. Lufthansa plant hingegen mittelfristige Einsparungen bei den Personalkosten und will dafür unter anderem die Beförderungsstufen strecken. Die Verhandlungen waren am Dienstag für gescheitert erklärt worden.

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