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Radio Hamburg

Aufgrund des angekündigten Lotsenstreiks

Fraport will einstweilige Verfügung einreichen

Fraport und Lufthansa werden gemeinsam juristische Schritte in Form einer einstweiligen Verfügung  gegen den angekünsigten Streik einleiten. 

Frankfurt, 28.02.2012

"Es kann nicht sein, dass die Deutsche Flugsicherung, die ein zu 100 Prozent im Bundesbesitz befindliches Unternehmen ist und ein vom Staat garantiertes Monopol ausübt, von der GdF in einen privatrechtlichen Tarifstreit hinein gezogen wird. Dies ist eine zunehmende Unverhältnismäßigkeit des Ausstands, weswegen wir juristische Schritte in Form einer einstweiligen Verfügung gegen den Solidarstreik der Fluglotsen eingeleitet haben", erklärte der Arbeitsdirektor der Fraport AG, Herbert Mai.

Die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) verhärtet im Tarifkonflikt am Frankfurter Flughafen weiter die Fronten. Ab Mittwoch sollen die Fluglotsen der Deutschen Flugsicherung in einen Solidarstreik treten. Wie GdF-Tarifvorstand Markus Siebers der Nachrichtenagentur dpa auf Anfrage am frühen Dienstagmorgen bestätigte, sollen die Fluglotsen am Tower in Frankfurt am Mittwoch von 5 Uhr bis 11 Uhr die Arbeit niederlegen. Diese Maßnahme diene der Solidarität mit den GdF-Mitgliedern in der Vorfeldkontrolle, der Verkehrszentrale und der Vorfeldaufsicht.

Tarifgespräche gescheitert - Druck erhöhen

Die rund 200 Vorfeldmitarbeiter hatten vor mehr als einer Woche mit den Streiks begonnen. Tarifgespräche zwischen dem Flughafen Frankfurt und der GdF waren am vergangenen Freitag gescheitert. Die Gewerkschaft fordert erhebliche Einkommenserhöhungen, höhere Zulagen und geringere Arbeitszeiten. Die Verhältnismäßigkeit bleibe bei dem Unterstützungsstreik gewahrt, betonte die Gewerkschaft. Siebers sagte, in der Schicht seien nur etwa zehn Fluglotsen. Allerdings werde dadurch der Druck auf den Betreiber Fraport erhöht.

Die bisherigen Streikaktionen am Frankfurter Flughafen hatten ihr Ziel bislang offenbar verfehlt. Fraport hatte mit Ersatzmannschaften einen immer größeren Teil der Flüge am größten deutschen Drehkreuz aufrechterhalten können. Die Flugsicherung wie auch Fraport hatten mit Empörung auf die Drohung eines Lotsenstreiks reagiert und sie als "maßlos überzogen" kritisiert. Fraport habe ein gutes Angebot vorgelegt, mit der die GdF zufrieden sein solle. "Wir fordern die Leitung der GdF auf, die Streikmaßnahmen zu beenden und das Angebot anzunehmen", hatte ein Fraport-Sprecher erklärt.

Geht Ihr Flieger?

Wer nicht auf andere Flüge umgebucht werden kann, soll mit der Deutschen Bahn ans Ziel gebracht werden. Ob Ihr Flug betroffen ist, erfahren Sie auf der Homepage des Hamburger Flughafens.