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Radio Hamburg

Amtsgericht Dachau

Angeklagter erschießt Staatsanwalt

Amtsgericht Dachau

In diesem Gerichtsgebäude in Dachau erschoss der angeklagte Transportunternehmer den Staatsanwalt.

Ein Mann hat am Mittwoch (11.01.) während eines Prozesses am Amtsgericht Dachau einen Staatsanwalt erschossen.

Dachau - Das Entsetzen ist groß in Dachau: Am dortigen Amtsgericht hat ein 54-Jähriger gestern (11.01.) den Staatsanwalt erschossen. Der Mörder war zuvor wegen Sozialversicherungsbetrugs zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden.
 
 Der 31 Jahre alte Staatsanwalt hat drei Kugeln in den Oberkörper bekommen und ist kurz nach einer Notoperation gestorben.

Ursula Lampe in Dachau, hat es bei der Pressekonferenz am Abend eine Antwort auf die Frage nach dem Warum gegeben?

"Ja das ist tatsächlich vielleicht sogar die spannendste Frage, aber beantworten kann die vermutlich nur der mutmaßliche Täter selbst. Der 54-jährige Transportunternehmer sollte zu einem Jahr auf Bewährung verurteilt werden. Er hätte den Gerichtsaal also als freier Mann verlassen können. Was zumindest ein Indiz seien könnte ist, dass der man schon bei früheren Verhandlungen aggressiv aufgetreten sein und auch während des Prozesstages soll es einen Streit zwischen dem Angeklagten und seiner Verteidigerin gegeben haben. Offiziell bestätigt ist das aber nicht."

Wie hat der Mörder die Waffe überhaupt in den Gerichtssaal gebracht?

"Er hat sie schlicht bei sich getragen und die Waffe ist auch niemandem aufgefallen, weil der Mann beim Betreten des Gerichts nicht abgetastet oder kontrolliert worden ist. Das ist aber auch nachvollziehbar, wie Bayerns Justizministerin Merk sagte, das bei so einer Routineverhandlung so etwas passieren könnte, Aber, auch das hat sie gesagt, selbst bei strengeren Sicherheitskonzepten, die absolute Sicherheit, die gibt es einfach nicht, weil man aus einzelnen Gerichtsgebäuden keine Trutzburgen machen kann. Und selbst wenn doch, irgendwann müsste man sie verlassen."