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Radio Hamburg

Bundeswehrreform

Wehrbeauftragter sieht Bundeswehr in schlechtem Zustand

Bundeswehr Soldaten

Der Sparhammer drückt die Stimmung der deutschen Soldaten, das ist eine der Haupterkenntnisse des Jahresberichts.

Berlin - Der Wehrbeauftragte Hellmut Königshaus hat eine tiefgreifende Verunsicherung in der Bundeswehr wegen der laufenden Streitkräfte-Reform beklagt. Bei fast allen Dienstgraden sei eine schlechte Stimmung zu spüren, sagte der Beauftragte des Bundestags am Dienstag (24.01.2012) bei der Vorstellung seines Jahresberichts.

Die Gründe für viele Beschwerden der Soldaten haben sich trotz Bundeswehrreform nicht geändert. In Krisengebieten fehlt es vor allem an der nötigen Ausrüstung und adäquater Versorgung verwundeter Einsatzkräfte. Zudem steigt die Zahl der Soldaten, die traumatisiert aus Auslandseinsätzen zurückkehren und in der Folgezeit mit zum Teil schweren psychischen Problemen kämpfen.

Trotz der „sehr einschneidenden Veränderungen“ seien die Soldaten aber sehr leistungsbereit und gut motiviert, so Königshaus.

Zahl rechtsextremistischer Vorfälle nimmt ab

Der Jahresbericht fördert aber auch positive Trends zu Tage. So hat die Zahl rechtsextremistischer Vorfälle deutlich abgenommen. Bei den 63 Fällen habe es
sich ausschließlich um Propagandadelikte gehandelt, etwa das Hören rechtsextremistischer Musik. Im Vorjahr 2010 wurden 82 Fälle gezählt, 2009 waren es sogar noch 122.

Truppenstärke weiter verringert

Die Bundeswehr wird im Zuge der Reform von ursprünglich 250 000 auf 175 000 bis 185 000 Soldaten verkleinert, zahlreiche Standorte werden geschlossen. Wie viele Soldaten deswegen umziehen müssen, ist allerdings immer noch unklar. Die Feinplanung soll erst im Frühjahr folgen.