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Radio Hamburg

2.000 Jobs werden gestrichen

Karstadt Mitarbeiter fürchten um Verbleib

Essen, 17.07.2012

Als vermeintlicher "Heilsbringer" übernimmt Investor Nicolas Berggruen im Oktober 2010 Karstadt, jetzt die Ernüchterung: 2.000 der 25.000 Stellen werden gestrichen.

Die Essener Warenhauskette Karstadt plant im Zuge der Sanierungsreformen die Streichung von rund 2.000 Stellen bis 2014. Das gab Karstadt-Chef Andrew Jennings  vor mehreren hundert Mitarbeitern in Essen bekannt. "Wir machen das nicht, weil wir das wollen, aber aus geschäftlicher Sicht haben wir keine andere Wahl“, so der Konzernchef in seiner Rede. Um die Kündigungswelle so "sozialverträglich wie möglich“ zu gestalten, plant das Unternehmen vor allem die Nichtverlängerung befristeter Verträge. Ob es zu betriebsbedingten Kündigungen komme, sei noch offen, sagte der Betriebsratsvorsitzende der Karstadt-Hauptverwaltung in Essen, Arno Leder, auf Anfrage der Presseagentur dapd.

Verdi kritisiert den Jobabbau

Als Begründung für den Stellenabbau nannte Jengins vor allem die strukturellen Probleme der Kaufhauskette. Erst 2010 wurde Karstadt vor der Insolvenz gerettet. Auch die "herausfordernden Marktbedingungen der Eurokrise" seien ein Grund für die Krise. Die Gewerkschaft Verdi kritisiert den Plan des Unternehmens: Gerade ein Warenhaus sei "auf engagierte und motivierte Mitarbeiter angewiesen, damit die Kunden fachlich fundierte Beratung bekommen", sagte Verdi-Sprecher Schmitz. Man sende damit ein völlig falsches Signal an Mitarbeiter und Kunden. Die Angestellten hätten in den letzten Jahren "erhebliche Summen in die Sanierung des Unternehmens gesteckt", indem sie auf tarifliche Leistungen verzichtet hätten, machte der Sprecher deutlich.

(dapd/mst)