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Radio Hamburg

Um 15 Uhr ist Schluss

Schlecker-Ära geht zu Ende

Ehingen, 27.06.2012
Schlecker Drogerie

Um genau 15 Uhr geht am Mittwoch (27.06.2012) die Ära der Drogeriekette Schlecker zu Ende.

Um Punkt 15 Uhr ist in den verbliebenen 2.800 Schlecker-Filialen endgültig Schluss. Danach bleibt den über 13.000 Mitarbeiterinnen nur noch der Gang zur Arbeitsagentur. 

Die  Ära des Drogerieriesen Schlecker geht zu Ende. Heute um genau 15 Uhr schließen die bundesweit 2.800 Filialen endgültig. Danach räumen die über 13.200 Verkäuferinnen nur noch auf. Sie werden vom kommenden Montag an freigestellt und später gekündigt.

Bei Schlecker geht nach 37 Jahren das Licht aus

Die insolvente Drogeriekette wurde 1975 von Anton Schlecker gegründet und hatte zu ihren besten Zeiten europaweit 55.000 Mitarbeiter. Im Januar hatte Schlecker Insolvenz angemeldet. Die Schlecker-Pleite hat am Ende knapp 25.000 Arbeitsplätze in Deutschland gekostet. Offen ist noch die Zukunft der Tochterfirmen IhrPlatz und Schlecker XL.

Verhandlungen mit Investoren gehen weiter

Die Verhandlungen mit zwei Investoren über den geplanten Verkauf der insolventen Schlecker-Tochter IhrPlatz sollen in den nächsten Tagen zu einem Ergebnis kommen. "Wir rechnen mit einer Entscheidung Ende dieser oder Anfang nächster Woche", sagte ein Sprecher der Insolvenzverwaltung des Drogeriekonzerns Schlecker am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa. IhrPlatz-Verwalter Werner Schneider sei derzeit weiter in "engen" Verhandlungen mit den Investoren. "Er wird bis zur letzten Sekunde versuchen, IhrPlatz zusammen mit Schlecker XL zu verkaufen", sagte der Sprecher weiter.

Neben der österreichischen MTH Retail Group sei auch der Münchner Investor Dubag erneut im Rennen. "Sie prüfen eine Alternative", sagte der Sprecher über die Beteiligungsgesellschaft. Der Verkauf an Dubag war zuvor wegen Uneinigkeit mit dem Gläubiger und Warenversicherer Euler Hermes gescheitert. IhrPlatz hat 490 Märkte und gut 3.900 Beschäftigte, Schlecker XL hat 342 Filialen und 1.100 Mitarbeiter. Während sich die Insolvenzverwaltung für eine IhrPlatz-Lösung sehr zuversichtlich zeigte, ist sie bei Schlecker XL "nur noch verhalten optimistisch". Das liege an der tariflichen Einheit mit dem Mutterkonzern Schlecker. Im Zusammenhang mit den bisherigen Arbeitnehmer-Klagen aus der ersten Kündigungswelle Ende März ergebe sich ein Risiko für die Investoren, sagte der Sprecher.

(dpa/aba)