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Radio Hamburg

Gesetzesvorlage

Diskussion um Frauenquote

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Die SPD will eine Mindestquote von 40 Prozent für Frauen und Männer in der Führungsetage deutscher Unternehmen notfalls per Gericht durchsetzen.

In der Debatte über eine gesetzliche Frauenquote geht ein tiefer Riss durch die Union.

Berlin, 07.03.2012

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder geht auf Kollisionskurs zur EU-Kommission. Sie bleibt bei ihrem strikten "Nein" zu einer gesetzlichen Frauenquote für Unternehmen, während Arbeitsministerin von der Leyen weiter dafür ist. In dieses Spannungsverhältnis sind die Sozialdemokraten reingegrätscht, indem sie nun eine Mindestquote von 40 Prozent für Frauen in Führungsetagen fordern.

Die SPD will eine Mindestquote von 40 Prozent für Frauen und Männer in der Führungsetage deutscher Unternehmen notfalls per Gericht durchsetzen. Ein Gesetzentwurf, den die SPD an diesem Freitag in den Bundestag einbringen will, sieht einen neuartigen Mechanismus vor, bei dem Vorstands- und Aufsichtsratsposten unbesetzt zu bleiben drohen.

Wie viele Hamburger Unternehmen eine Frauenquote haben, ist nicht klar. "Wir beobachten das sehr intensiv und da bewegt sich eine ganze Menge", so Corinna Nienstedt, Geschäftsführerin der Handelskammer Hamburg. "Gerade größere Unternehmen nehmen dieses Thema sehr ernst und versuchen, ihren Frauenanteil zu erhöhen", so Nienstedt weiter.