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Radio Hamburg

Temperatursturz und Schneefall

Wintereinbruch in Deutschland

Hamburg, 27.10.2012

Letztes Wochenende konnten wir noch bei 20 Grad draußen im Café sitzen, nun ist der Winter über Deutschland hereingebrochen.

Zum ersten Mal seit Jahrzehnten hat es in Deutschland im Oktober so heftig geschneit, dass sich sogar vielerorts im Flachland eine geschlossene Schneedecke gebildet hat. "Das kommt vielleicht alle 30 bis 40 Jahre vor", sagt Meteorologe Christoph Hartmann vom Deutschen Wetterdienst (DWD). In der Nacht zum Samstag fielen im Erzgebirge 17 Zentimeter Neuschnee. An vielen Messstationen blieb der Schnee erstmals seit dem Einsatz der Messgeräte bereits im Oktober liegen. Der Schnee schmilzt normalerweise um diese Zeit auf dem noch warmen Boden. Diese Nacht fiel aber an manchen Orten, wie zum Beispiel in Leipzig so viel Schnee, dass es am Samstagmorgen unter einer fünf Zentimeter hohen Schneedecke lag. Laut DWD soll es spätestens am Sonntag auch in den Alpen schneien.

Wintereinbruch mit rekordverdächtigen Tiefstwerten

Von Sommer auf Winter in einer Woche - das ist noch ungewöhnlicher als der frühe Schnee. Innerhalb weniger Tage sind die Temperaturen um 20 Grad gefallen."So eine Wetterlage erlebt man als Meteorologe vielleicht ein oder zweimal im Leben", so Christoph Hartmann. Am kältesten war es in der Nacht mit 5,8 Grad unter null in Bremervörde. In den meisten Orten lagen die Temperaturen bei um die null Grad. Schuld daran sind Tief Ursula über dem Nordkap und Hoch Mario südlich von Island, die die Kaltluft direkt vom Nordpol zu uns bringen.

Aussichten: Minustemperaturen und Nachtfrost

Sonntag und Anfang der Woche soll es laut DWD sehr kühl bleiben. Bei Nachfrost fällt das Thermometer teilweise bis unter minus 10 Grad. Zur Mitte der Woche soll es wieder etwas milder werden.

 

(dpa/mag)