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Radio Hamburg

Tödliche Schläge am Alexanderplatz

Ein Tatverdächtiger auf der Flucht

Berlin, 27.10.2012
RHH - Expired Image

Am Berliner Alexanderplatz wurde der 20-jährige Jonny K. brutal zusammengeschlagen.

Nach den Festnahmen im Fall Jonny K. ist gegen zwei Tatverdächtige Haftbefehl ergangen. Ein Tatverdächtiger soll sich auf der Flucht befinden.

Anderthalb Wochen nach der tödlichen Gewaltattacke am Berliner Alexanderplatz sind gegen zwei Tatverdächtige Haftbefehle ergangen. Wie die "Berliner Morgenpost" schreibt, erging gegen den 21-Jährigen, der sich am Mittwochabend gestellt hatte, zwar am Donnerstag Haftbefehl wegen Körperverletzung mit Todesfolge. «Der Vollzug wurde jedoch aufgrund seines Geständnisses, seiner sozial-familiären Bindungen und seines Vorlebens außer Vollzug gesetzt», berichtet die Zeitung weiter. Die Staatsanwaltschaft habe deswegen Beschwerde eingelegt.

19-jähriger Tatverdächtiger entgeht einem Haftbefehl

Der 19-Jährige, der sich ebenfalls am Mittwochabend gestellt hatte, ist einem Haftbefehl entgangen. Ihm könne lediglich schwere Körperverletzung vorgeworfen werden, die sich außerdem nicht gegen Jonny K., sondern gegen seinen Begleiter gerichtet habe. Auch hier prüfe die Staatsanwaltschaft, Beschwerde einzulegen, so die "Berliner Morgenpost". Nach wie vor sitzt also nur ein 19-jähriger Tatverdächtiger in Untersuchungshaft. Die drei gefassten Männer hätten aber alle in den Vernehmungen eine Tatbeteiligung eingeräumt, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Stelter.

Tatverdächtiger auf der Flucht

Laut Staatsanwaltschaft könnte es sein, dass sich einer der Tatverdächtigen in die Türkei abgesetzt habe. Die Entscheidung, ob der geflüchtete mutmaßliche Gewalttäter mit einem Amtshilfeersuchen aus der Türkei zurückgeholt wird, steht laut Stelter aber noch nicht an. Es sollen auch noch weitere Verdächtige auf der Flucht sein.

In der Nacht zum 14. Oktober hatte eine Gruppe junger Männer den 20-jährigen Jonny K. vor einem Lokal am Rande des Alexanderplatzes brutal zusammengeschlagen und getreten. Er starb einen Tag später an seinen Gehirnblutungen. Die brutale Gewaltattacke hatte in ganz Deutschland Entsetzen ausgelöst. Am Sonntag werden Familie und Freunde von Jonny K. im engsten Kreis von ihm Abschied nehmen. Die Trauerfeier wird für den gebürtigen Thailänder als buddhistische Zeremonie gestaltet.

(dpa /mag)