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Radio Hamburg

Trotz Einigung im Honorarstreit

Ärzte streiken und gehen auf die Straße

Hamburg, 10.10.2012
RHH - Expired Image

Trotz Einigung im Honorarstreik gehen die Ärzte heute in Deutschland auf die Straße. Viele Praxen bleiben geschlossen.

Trotz der Beilegung des Honorarstreits wollen zehntausende niedergelassene Ärzte heute demonstrieren.

Trotz der Beilegung des Honorarstreits wollen zehntausende niedergelassene Ärzte heute demonstrieren. Das habe eine Abstimmung bei den freien Ärzteverbänden in einer Schaltkonferenz am Abend ergeben, sagte ihr Sprecher. Viele Praxen in Deutschland dürften heute geschlossen bleiben.

Ärzte-Streik trotz Einigung

Die niedergelassene Ärzte und die Krankenkassen hatten sich eigentlich geeinigt. Die Mediziner bekommen im kommenden Jahr eine Honorarerhöhung um insgesamt 1,27 Milliarden Euro, also um bis zu vier Prozent. Das ist in etwa Hälfte dessen, was die Ärzte gefordert haben. Deswegen wollen viele von ihnen die Praxen trotzdem geschlossen halten und streiken. Auch die Hamburger Kassenärztliche Vereinigung wirbt auf ihrer Homepage noch für den so genannten "Bundesweiten Aktionstag".
 
 1,27 Milliarden Euro mehr für rund 150.000 niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten in Deutschland. Zu viel oder zu wenig und was verdienen Ärzte eigentlich?

Das verdienen Ärzte in Deutschland

Alle Ärzte verdienen nicht das Gleiche. Spezialisten wie Nieren- oder Krebsärzte zum Beispiel kommen auf rund 20.000 Euro im Monat - wohlgemerkt nach Abzug aller Praxiskosten. Bei Allgemeinmedizinern sind es nur 8.000 Euro. Am unteren Ende der Gehaltsskala stehen Psychotherapeuten. Ihnen bleiben meist nur 4.500 Euro Brutto am Ende eines Monats. Auch regional gibt es große Unterschiede. Es gibt durchaus Fachgebiete, da verdienen die Kollegen aus dem Osten rund die Hälfte weniger als ihre Kollegen aus den alten Bundesländern.

 

(dpa/aba)