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Radio Hamburg

Bundeskriminalamt

Kinderschänder stellt sich

Wiesbaden, 07.09.2012
BKA, Fahndung, Wiesbaden, Sexueller Missbrauch, Mann

Mit einem Foto aus Videomaterial wurde nach dem Sexualverbrecher gesucht.

Die Fahndung nach einem Mann, der einen Jungen missbraucht haben soll, ist erfolgreich gewesen. Der 34-Jährige stellte sich am Donnerstag.

Wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern und der Herstellung von Kinderpornografie fahndete das Bundeskriminalamt (BKA) und die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main nach einem unbekannten Mann im Alter von etwa 25 bis 35 Jahren. Am Donnerstag hat sich der 34-Jährige gestellt. Offenbar war der öffentliche Druck zu groß geworden.

Missbrauch eines Jungen

Videoaufnahmen, die dem BKA vorliegen, zeigten den schweren sexuellen Missbrauch eines Jungen im Alter von 11 bis 13 Jahren, teilte das BKA am Mittwochabend in Wiesbaden mit. Es gebe Anhaltspunkte dafür, dass sich der Täter, das Opfer und der Tatort in Deutschland befinden und die Missbrauchshandlungen im Juli 2011 erfolgt seien. Das BKA ging an die Öffentlichkeit weil es nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Täter das Kind auch heute noch missbrauche.

Fahndung erfolgreich

Der mutmaßliche Kinderschänder ist durch die öffentliche Fahndung von BKA und "Aktenzeichen XY" identifiziert worden. Nachdem er sich stellte, ist klar, der 34-jährige Berliner soll in der Zeit von 2005 bis 2008 den damals 11 bis 13 Jahre alten Sohn seiner ehemaligen Lebensgefährtin sexuell missbraucht haben. Anschließend habe er Videos der Tat im Internet veröffentlicht. "Der 34-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Diesen Freitag wird er in Berlin dem Haftrichter vorgeführt", sagte der Pressesprecher der Generalstaatsanwaltschaft.