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Radio Hamburg

Innenminister Friedrich fordert

Aufführung des Islam-Videos soll verhindert werden

Berlin, 16.09.2012

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich will eine Aufführung des islamfeindlichen Film, durch Pro Deutschland in Berlin verhindern.

Nach den gewalttätigen Protesten gegen den anti-islamischen Schmähfilm verlangt die Bundesregierung Sicherheitsgarantien für die deutsche Botschaft im Sudan und die US-Regierung geht offenbar nicht davon aus, dass sich die Lage schnell beruhigt. Währenddessen plant die   rechtspopulistische Splitterpartei Pro Deutschland das umstrittene Mohammed-Video in Berlin öffentlich zeigen. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) will das verhindern.

Innenminister warnt

Sollte Pro Deutschland den Film öffentlich zeigen, kündigte Friedrich ein entschiedenes Vorgehen gegen die Splitterpartei an. Er sagte dem "Spiegel": "Solche Gruppen und Organisationen wollen die Islamisten auch in Deutschland provozieren. Dagegen muss man mit allen rechtlich zulässigen Mitteln vorgehen." Pro Deutschland hatte im Internet angekündigt, den Schmähfilm in Berlin zu zeigen. Der Chef der Partei, Manfred Rouhs sagte dem Magazin, er wolle den umstrittenen Film in voller Länge in Berlin zeigen und berief sich auf die Kunst- und Meinungsfreiheit.

Gewalttätige Proteste seit Dienstag

Aus Wut über den in den USA produzierten Film, in dem der Prophet Mohammed verunglimpft wird, hatten gewalttätige Demonstranten in vielen islamischen Ländern seit vergangenem Dienstag US-Botschaften und Vertretungen anderer westlicher Länder angegriffen. Dabei waren im lybischen Bengasi ein US-Botschafter und drei weitere Amerikaner getötet worden. Am Freitag wurde zudem die deutsche Botschaft in Sudans Hauptstadt Karthum angegriffen.

USA zieht Botschafter ab

Nach den gewaltsamen Angriffen der letzten Tage ziehen die USA bis auf eine Notbesetzung alles Personal aus den Botschaften in Tunesien und dem Sudan ab. Zugleich warnte das US-Außenministerium am Samstag vor Reisen nach Tunesien und der Lage im Sudan. Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) forderte die Regierung in Khartum in scharfer Form auf, die Sicherheit deutscher Staatsbürger zu gewährleisten. "Dass unsere Botschaft trotz vorheriger Aufforderung nicht ausreichend geschützt wurde, können wir nicht akzeptieren", sagte Westerwelle der „Welt am Sonntag“.

(pov/dpa)