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Radio Hamburg

Neue Statistik

Deutsche Frauen bekommen weniger Kinder

Wiesbaden, 20.09.2012
RHH - Expired Image

Frauen in Deutschland bekommen wenig Kinder - dieser Trend setzt sich fort.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes bekommen Frauen in Deutschland immer weniger Kinder, die Geburtenziffer ist im vergangenen Jahr auf 1,36 gesunken.

Seit Jahren ist die deutsche Politik darum bemüht, etwas gegen die gleichbleibende oder sogar sinkende Geburtenrate hier zu Lande zu unternehmen. Gebracht hat es bisher offenbar herzlich wenig: So hat das Statistische Bundesamt eine neue Studie veröffentlicht, die zeigt, dass die Geburtenziffer auf 1,36 gesunken ist. Seit 10 Jahren ist die Geburtenrate mehr oder weniger konstant – Veränderungen gibt es hingegen beim Alter der Mütter. Frauen unter 36 Jahren bekamen weniger Kinder, alle anderen geringfügig mehr. Auch bei der geographischen Lage lässt sich ein Unterschied ausmachen. So bekamen Frauen in Ostdeutschland durchschnittlich mehr Kinder, als die Frauen im Westen der Republik.

Familienpolitiker wollen etwas ändern

In keinem anderen Industrieland bekommen Frauen in ihrem Leben durchschnittlich so wenig Kinder wie in Deutschland – und das seit Jahrzehnten. Die Zahl, die das Statistische Bundesamt anhand der lebend geborenen Kinder von Müttern zwischen 15 und 49 Jahren ermittelt, gilt als Indikator für die Kinderfreundlichkeit in einer Gesellschaft. Familienpolitiker schreiben sich dieses Thema auf die Fahne, können jedoch bisher keine großen Erfolge verbuchen. "Wenn ein Land wie Frankreich über Jahre zwei Kinder je Frau hat und Deutschland nur 1,3 oder 1,4, dann wird dort offensichtlich in der Familienpolitik etwas richtiger gemacht als bei uns“, sagte Steffen Kröhnert vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung der dpa.

(dpa/mst)