Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Meldestelle ab September

Spritpreise der Tankstellen über Handy abrufbar

Bonn, 20.08.2013
RHH - Expired Image

Ab September soll der Startschuss für die Spirt-Meldestelle fallen. 

Die Spritpreise der einzelnen Tankstellen sollen bald über Navigationsgerät und Handy abrufbar sein. Der Startschuss fällt im September. 

Den unüberschaubaren Benzin- und Dieselpreisen wird bald ein Ende gesetzt. Vermutlich noch im September werden die Verbraucher über Smartphone, Navigationsgeräte oder zu Hause über das Internet die Spritpreise der Tankstellen abfragen können. Laut Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, soll im Sommer der Startschuss für die Markttransparenzstelle fallen. Auf ein genaues Datum wolle er sich nicht festlegen.

Meldepflicht für Preisdaten 

Außerdem kündigte die Behörde an, dass am 31. August die gesetzliche Meldepflicht für die Preisdaten an die sogenannte Markttransparenzstelle greifen werde. Die Voraussetzungen seien erfüllt, da seit Mitte August 13.000 Tankstellen erfasst und drei Anbieter von Verbraucherinformationsdiensten zugelassen seien. Das Gesamtsystem können nun getestet werden. Mundt sprach von einem "Meilenstein".

Informationen mit App abrufbar

Mit dem Start der Meldepflicht werden die Preisdaten ohne zeitliche Verzögerung von den Tankstellen elektronisch an die Markttransparanzstelle gemeldet. Von dort aus werden sie an Dienstleister wie ADAC, Webseiten wie "Clever-tanken.de" oder "Mehr-tanke.de" und an Navigationsgeräte weitergeleitet. Über eine App ist es dem Autofahrer dann möglich, die Daten abzurufen.

Bereits seit Längerem werden von verschiedenen Anbietern Benzinpreisvergleiche angeboten, doch mit der Meldestelle gibt es erstmals zentral erfasst, amtliche Preisdaten in Echtzeit. Ziel der staatlichen Maßnahme ist es, den Preiswettbewerb unter den Tankstellen zu erhöhen.

Tankstellenketten bereits angemeldet

Große Tankstellenketten wie Agip, Aral, Esso, JET OMV, Shell, Star und Total im Mineralölwirtschaftsverband hatten bereits Anfang August mitgeteilt, dass sie ihre Stationen angemeldet hätten. Unter den 13.000 Tankstellen befinden sich nach Angaben des Bundesverbandes der freien Tankstellen auch viele seine Mitglieder. Rund 1.200 freie Tankstellen von insgesamt 2.250 fehlten derzeit noch, sagte ein Verbandssprecher.

(dpa/pgo)

comments powered by Disqus