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Radio Hamburg

Welt-Aids-Tag

Jede dritte Infektion unbekannt

Berlin, 01.12.2013
Aids, Schleife, Symbol

Die rote Schleife ist das internationale Zeichen für Solidarität und Toleranz gegenüber den Menschen, die mit HIV und AIDS leben. 

Seit drei Jahrzehnten kämpfen die Vereinten Nationen gegen Aids. Jeden Tag rund 4000 Menschen an den Folgen der Krankheit.

Zum heutigen Welt-Aids-Tag mahnen Experten, dass in Deutschland noch immer jede Dritte Infektion unerkannt bleibt. Das Robert Koch Institut schätzt, dass 1.100 Menschen in unserer Stadt leben, die nicht wissen, dass sie das sie das HI-Virus in sich tragen. Rund 240 Hamburger haben sich im vergangenen Jahr mit HIV infiziert. Solidarität und Toleranz gegenüber den Menschen, die mit HIV und AIDS leben, kann man mit der roten Schleife zeigen.

Mehr Geld für Unterstützung

Um die Krankheit weiter zu bekämpfen, fordern verschiedene Initiativen mehr Geld und mehr Unterstützung. Gemessen an der Wirtschaftskapazität seien die deutschen Leistungen zum globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria zu niedrig, beklagt das Bündnis.

Verdopplung des Betrags

Gefordert wird, dass Deutschland seinen derzeitigen Beitrag von 200 Millionen Euro pro Jahr mindestens verdoppelt. Eine Liste mit Unterschriften von knapp 50 000 Unterstützern wurde am Vormittag Mitarbeitern des Bundeskanzleramts übergeben. Anschließende Gespräche seien positiv verlaufen, sagte ein Sprecher vom "Aktionsbündnis gegen Aids".

Medikamente für mehr als 5 Millionen

Auch der neue Koalitionsvertrag stimme optimistisch. Den Fonds gibt es seit 2002. Wiederaufgefüllt wird er Anfang Dezember. Nach Angaben von "Ärzte ohne Grenzen" wurden daraus bislang Aids-Medikamente für mehr als fünf Millionen Menschen finanziert. Der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dirk Niebel (FDP), kündigte jedoch in einer Mitteilung an, dass Deutschland seinen Beitrag von 600 Millionen Euro für drei Jahre "auf hohem Niveau" weiterführen werde.

 

 

(dpa/kru)

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