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Radio Hamburg

Anlaufstelle bei sexueller Gewalt

"Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen" soll eingerichtet werden

Berlin, 02.02.2013

Von Männern bedrängte und sexueller Gewalt ausgesetzte Frauen sollen demnächst Hilfe bei einer bundesweiten Telefonhotline erhalten.

"Das Erlebnis von Gewalt und sexueller Belästigung wird oft noch anschließend durch quälende Ratlosigkeit und Hilflosigkeit verstärkt", sagte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) der "Leipziger Volkszeitung". Ab Anfang März könnten Betroffene daher beim "Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen" anrufen. Ihnen stünden dann mehrsprachige Beraterinnen zur Verfügung, bei Bedarf auch Dolmetscher. Das Angebot werde rund um die Uhr bereitstehen.

Sexuelle Übergriffe sind auch bei uns in Hamburg ein Problem - allein im letzten Jahr sind 144 Vergewaltigungen angezeigt worden. Die Dunkelziffer, also die Zahl der nicht angezeigten Fälle, ist aber fünf bis zehn mal höher. Die Zahlen aus 2012 hat die Polizei noch nicht veröffentlicht.

"Wir lassen betroffene Frauen nicht allein"

Das neue Hilfetelefon sei ein Meilenstein bei der Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen, sagte Schröder. "Damit schaffen wir ein niedrigschwelliges und kostenloses Hilfeangebot, das jederzeit und ortsunabhängig zu erreichen ist. Das ist ein klares Signal: Wir lassen Frauen, die beschimpft, bedroht oder geschlagen werden, nicht allein." Die Telefonhotline geht auf einen Kabinettsbeschluss vom Juni 2011 zurück.

In Deutschland wird seit Tagen über Sexismus und seine Folgen diskutiert. Auslöser war ein Bericht, in dem eine  Journalistin des "Stern" eine Begegnung mit dem FDP-Spitzenkandidaten und -Fraktionschef Rainer Brüderle vor gut einem Jahr an einer Hotelbar schildert. Brüderle sei dabei mit anzüglichen Bemerkungen aufgefallen. Der Politiker äußert sich nicht zu dem Bericht.

(dpa/aba)

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