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Radio Hamburg

Streikwelle im öffentlichen Dienst

Tausende Lehrer und Erzieher legen Arbeit nieder

Berlin, 18.02.2013
GEW

In Berlin fordert die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die Leher und Erzieher momentan zum Streik auf.

Tausende angestellte Lehrer und Erzieher beteiligen sich seit Montag (18.02.) an einem Warnstreik in Berlin.

Mehrere tausend angestellte Lehrer und Erzieher streiken ab Montag (18.02.), 7.30 Uhr, an den Schulen in Berlin. Thema der Demonstration ist die ihrer Meinung nach zu schlechte Bezahlung im Vergleich zu ihren beamteten Kollegen. Die ganztägige Arbeitsniederlegnug in Berlin ist der Auftakt für eine bundesweite Streikwelle im öffentlichen Dienst. Hier fällt der Unterricht für Tausende Kinder aus.

Nach Angaben der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) versammelten sich am Vormittag rund 3.000 Lehrer und Angestellte vor der Berliner Innenverwaltung. Im Anschluss zogen die Demonstranten durch Berlin-Mitte vor die Zentrale der Tarifgemeinschaft deutscher Länder zur Abschlusskundgebung.

Einheitliche Gehaltsregelung

Die Gewerkschaften fordern für die Angestellten unter anderem 6,5 Prozent mehr Gehalt. Zudem soll erreicht werden, dass die Gehaltsgruppen der rund 200.000 angestellten Lehrer bundesweit per Tarifvertrag einheitlich geregelt werden. "Jeder hat jetzt verstanden, dass wir endlich einen Eingruppierungstarifvertrag für die Lehrer brauchen. Und die Erzieher, die wenig verdienen, freuen sich über jedes Prozent mehr", so die Berliner GEW-Vorsitzende Sigrid Baumgardt.

Ob dieser Streik auch nach Hamburg kommt, werden die Gewerkschaften Verdi, GDP und GEW in Kürze bekanntgeben.

Und ein weiteres Streikthema beschäftigt uns hier im Norden: der Hamburger Flughafen. Da gibt es aber vorerst Entwarnung, denn am Airport Hamburg finden am Dienstag (19.02.) keine Streiks der Sicherheitskräfte statt.

(dpa/isc)

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