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Radio Hamburg

Manipulation der Geldautomaten

Kriminelle haben 2012 rund 30 Millionen Euro erbeutet

Hamburg, 05.01.2013
RHH - Expired Image

Kriminelle versuchen durch Manipulation der Geldautomaten an Kontodaten zu gelangen und Geld zu ergaunern.

Kriminelle konnten durch Manipulation der Geldautomaten im vergangenen Jahr rund 30 Millionen Euro erbeuten.

Die Betrüger haben im Jahr 2012 Deutschlandweit 521 Automaten manipuliert.

Der Durchschnittsschaden soll sinken

Mit den geklauten Daten haben sie rund 23.000-mal illegal auf Konten zugegriffen, meldet die "WELT". Allerdings ist dieses sogenannte "Skimming" am Geldautomaten auf dem Rückzug - um 1 Drittel gegenüber 2011. Die Sicherheitsagentur "Euro Kartensysteme" geht davon aus, dass der Durchschnittsschaden 2013 unter 1.000 Euro sinken wird. 2011 habe der Durchschnittsschaden bei etwa 1.400 Euro gelegen.

Weniger Manipulation durch "Geoblocking"

Grund für den Rückgang der Schäden sei das sogenannte "Geoblocking", so Margit Schneider, Leiterin des Sicherheitsmanagements bei der Euro Kartensysteme GmbH in Frankfurt. Damit können Zahlungen in einzelnen Ländern auf kleine Beträge begrenzt oder vorübergehend ganz gesperrt werden. Das soll es für Betrüger unattraktiver machen, Kartendaten auszuspähen und mit gefälschten Karten auf Einkaufstour zu gehen.

"Skimming" am Geldautomaten

Beim sogenannten "Skimming" manipulieren Diebe den Schlitz für den Karteneinzug am Automaten und filmen meist mit einer Minikamera die Eingabe der Geheimnummer. Mit den Informationen auf dem Magnetstreifen und der Geheimnummer können sie im Ausland Doubletten einsetzen. In Deutschland gestohlene Kontodaten setzen Kriminelle nach Erkenntnissen von "Euro Kartensysteme" vor allem in den USA, Mexiko, Kolumbien, Thailand und Brasilien ein.

(dpa/mho)

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