Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Mehr weibliche Führungskräfte

Zahl der Frauen in Dax-Vorstandsetagen steigt

Hamburg, 05.01.2013
RHH - Expired Image

Die Zahl der Frauen in Führungspositionen steigt, jedoch sind Frauen immer noch stark in der Minderheit.

Die Zahl der Frauen in den Vorstandsetagen deutscher Dax-Unternehmen ist mittlerweile auf acht Prozent gestiegen.

Vor wenigen Jahren konnte man sie noch an einer Hand abzählen, inzwischen sitzen in den 30 Dax-Konzernen 15 Frauen bei 13 Unternehmen im Vorstand, meldet die "Frankfurter Rundschau".

Fünfzehn weibliche Führungskräfte

Noch 2010 sind es nur drei Frauen an der Spitze der Unternehmen gewesen, jetzt ist die Frauenquote auf acht Prozent gestiegen. "Das ist eine erfreuliche Entwicklung, die sicherlich damit zusammenhängt, dass die Dax-Konzerne im öffentlichen Fokus und damit unter besonderer Beobachtung stehen", sagte Elke Holst vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Allerdings haben 17 der 30 Dax-Konzerne keine einzige Frau im Vorstand.

Immer noch weit entfernt von 40 Prozent

Allerdings sind diese Zahlen immer noch weit entfernt von dem ehrgeizigen Ziel Jana Schiedeks. Hamburgs Justizsenatorin will ein Gesetz, das eine Frauenquote von 40 Prozent in den Aufsichtsräten der börsennotierten Unternehmen vorschreibt. Über dieses Gesetz wird bereits seit Jahren diskutiert. Zuletzt hatte sich SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück für eine Quote von 40 Prozent sowohl in Vorständen als auch in Aufsichtsräten ausgesprochen. Allerdings solle man den großen Unternehmen dafür fünf Jahre Zeit lassen.

Die "Flexi-Quote"

Die CDU hingegen hatte auf ihrem Parteitag im Dezember eine sogenannte "Flexi-Quote" beschlossen, mit der sich Unternehmen freiwillig zu einer Quote verpflichten sollen. Zielmarke soll sein, dass bis 2020 im Schnitt 30 Prozent der Aufsichtsräte in mitbestimmungspflichtigen Firmen Frauen sind. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen hatte sich mit ihrer Forderung nach einer gesetzlichen 30-Prozent-Quote für Vorstände und Aufsichtsräte nicht durchsetzen können.

(dpa/mho)

comments powered by Disqus