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Radio Hamburg

Hochwasserschutzkonzept

Innenminister Breitner sagt Hilfe in Lauenburg zu

Lauenburg, 08.07.2013
Lauenburg, Hochwasser, Luftbild

In Lauenburg soll nun eine 3,5 Kilometer lange geschlossene Schutzlinie erbaut werden.

Der Innenminister Andreas Breitner hat am Montag (08.07.) Hilfe in Lauenburg zugesagt und zeigt sich begeistert von den Einsatzkräften.

Schleswig-Holsteins Innenminister Andreas Breitner von der SPD hat der Stadt Lauenburg Hilfe bei der Umsetzung eines Hochwasserschutzkonzeptes zugesagt.

Nicht noch einmal solch verheerende Folgen riskieren

Bei seinem Besuch am Montag (08.07.) in der Stadt Lauenburg meinte Breitner, dass das Land sich in angemessener Weise an den Kosten beteiligen werde, damit es bei einem möglichen nächsten Hochwasser nicht ähnlich verheerende Folgen geben wird, wie in diesem Jahr.

Bürgermeister Thiede fordert geschlossene Schutzlinie

Lauenburgs Bürgermeister Andreas Thiede von der CDU hat währenddessen eine Anmerkung zum Hochwasserschutz vorgelegt. Darin fordert er eine rund 3,5 Kilometer lange geschlossene Schutzlinie von der Zündholzfabrik bis zur Bundesstraße 209.

Beim diesjährigen Hochwasser wurden Teile der Lauenburger Altstadt überflutet, weshalb rund 350 Anwohner ihre Häuser verlassen mussten.

Insgesamt noch 6 Millionen Euro zur Verfügung

Rund 450.000 Euro an Soforthilfe hat die Stadt Lauenburg inzwischen an geschädigte Bürger ausgezahlt. Breitner sagt, dass die Summe noch nicht alles sei. Insgesamt stehen zwei Millionen Euro für Schäden in privaten Haushalten zur Verfügung, für betroffene Gewerbebetriebe stehen weitere vier Millionen Euro zu Verfügung.

Breitner begeistert von den Einsatzkräften

Der Innenminister lobte währenddessen den Einsatz der Einsatzkräfte und die Zusammenarbeit von Kommune, Kreis und Land. Wie Breitner und Thiede einen Bericht der "Kieler Nachrichten" bestätigen, erhalten Hausbesitzer, die nicht in Lauenburg wohnen keine Soforthilfe. Doch sie können Aufbauhilfe aus dem Fonds des Bundes und der Länder beantragen, wie Thiede weiter meint. Und Breitner fügt hinzu "Jedem wird geholfen, egal, wo er seinen ersten Wohnsitz hat".

Insgesamt sind durch das Hochwasser in der Elbestadt Schäden von mindestens 20 Millionen Euro entstanden. Doch die Kosten können noch steigen, da noch nicht alle Schäden aufgenommen wurden.

(pgo/dpa)

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