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Radio Hamburg

Nach Schlägerei in Diskothek

Polizei erstattet Anzeige gegen Bremer Polizisten

Bremen, 10.07.2013
Polizei

Die Bremer Polizisten, die brutal gegen einen Mann vorgegangen sind, werden nun von der Polizei selbst angezeigt. 

Bremer Polizisten waren Ende Juni brutal gegen einen 28-Jährigen vorgegangen. Nun hat die Polizei selbst Anzeige gegen die Beamten erstattet. 

Nachdem Bremer Polizisten in einer Diskothek brutal gegen einen 28-Jährigen vorgegangen sind, hat die Polizei nun selbst Anzeige gegen die Beamten erstattet. Der Vorfall ereignete sich bereits am 23. Juni und wurde von einer Videokamera in der Disco aufgezeichnet.

Mit Schlagstock und Tritten

In dem Mitschnitt ist zu sehen, wie mehrere Polizisten den bereits am Boden liegenden Mann umringen, einer von ihnen schlägt mehrmals mit einem Schlagstock zu und tritt auch. Die Polizisten waren gegen den Mann vorgegangen, weil er vorher als aggressiv aufgefallen war. Der Polizeisprecher Dirk Siemering sagt, es handle sich um den Verdacht der Körperverletzung im Amt. Die Dienststelle für interne Ermittlungen beim Innensenator wurde ebenfalls eingeschaltet.

Nach eigenen Angaben erfuhr die Polizei erst durch Berichterstattung von dem Video.

Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren möglich

Die Polizei sei leider häufig gezwungen, Zwangsmaßnahmen anzuwenden, müsse dies aber dennoch verhältnismäßig und angemessen tun. Macht sich ein Polizist der Körperverletzung im Amt schuldig, so steht darauf nach Paragraf 340 des Strafgesetzbuches eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren, in minder schweren Fällen auch nur eine Geldstrafe. Der Polizei ist es erlaubt, Einsatzmittel wie Schlagstöcke oder Waffen angemessen einzusetzen. Unmittelbarer Zwang durch körperliche Gewalt, Pfefferspray, Schlagstöcke oder Waffen darf nur angewandt werden, wenn andere Maßnahmen keinen Erfolg versprechen.

In Bremen ist das geregelt im Gesetz über die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Paragraf 41.

(dpa/pgo)

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