Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Telekommunikationsgesetz

Elf Service-Hotlines immer noch kostenpflichtig

Berlin, 08.12.2016
RHH - Expired Image

Bei einige Service-Hotlines kosten die Warteschleifen immer noch Geld - aber widerrechtlich. Seit dem 1. Juni 2013 ist das nämlich nicht mehr erlaubt. 

Trotz des neuen Telekommunikationsgesetzes nehmen einige Anbieter immer noch Geld von ihren Kunden in den Warteschleifen. 

Eigentlich sind Warteschleifen bei Service-Hotlines seit dem 1. Juni dieses Jahren offiziell kostenfrei. Laut dem Telekommunikationsgesetz sollen Warteschleifen bei einer 0180 oder 0 900-Nummer kostenlos sein.

Elf Anbieter verstoßen gegen das Gesetz

Doch Stiftung Warentest hat jetzt elf Anbieter gefunden, die sich nicht an das Gesetz halten und ihre Kunden abzocken - und das widerrechtlich! Haben die jeweiligen Firmen doch eine Warteschleife, muss sie die Dauer der Warteschleife ansagen und darüber informieren, ob das Gespräch nach Minuten oder pauschal abgerechnet wird.

Bei 37 von 171 Hotlines in eine Warteschleife

Sofort nachdem das Gesetz in Kraft getreten war, hat Stiftung Warentest bei 171 Servicenummern angerufen. Bei 37 von den 171 Hotlines kamen die Tester mindestens zweimal in die Warteschleife und die Telekom-Rechnung am Ende des Monats hat gezeigt, dass 11 von den 37 Hotlines mit Warteschleife die Zeit berechnet haben. Viele Unternehmen haben nach Inkrafttreten des Gesetzes eine automatische Ansage auf ihrer alten Service-Nummer hinterlassen, die auf eine neue Nummer verweist - und auch die muss kostenlos sein.

Haushaltsgerätemarken wie AEG und Zanussi versprachen beispielsweise eine kostenlose Bandansage, doch für die Kunden kam am Monatsende die Überraschung, und mussten zahlen. Frechster Abzocker ist Easyjet, der für eine Ansage knapp über 1 Euro berechnet.

Eine Liste der Unternehmen, die ihre Kunden mit den Warteschleifen abkassieren, sehen Sie auf der Internetseite von Stiftung Warentest. 

(pgo)

comments powered by Disqus