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Radio Hamburg

Weit über 30 Grad

Heißer Juli und Rekord-Wochenende

Hamburg, 29.07.2013
Hitze, Sommer, Büro, Schwitzen, Wärme

Erst Hitze-Rekorde, dann Unwetter. Deutschland hat am Wochenende geschwitzt und gestöhnt.

Deutschland hat bei bis zu 38,6 Grad das heißeste Wochenende des Jahres erlebt. Es gab aber auch Unwetter.

Sommer mit Genuss, aber auch Geächze und Gewitter: Weit über 30 Grad heiß war es am Wochenende in Teilen der Republik. Es gab Sonne und Spaß, Hitze und Blitze. Deutschland hat das heißeste Wochenende des Jahres erlebt - zwar gab es keine neue Höchsttemperatur, dafür aber einen europaweiten Hitzerekord. Mehr als 40 Grad - wie zunächst erwartet - wurde es nirgends. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) teilte jedoch mit, dass am Samstag im südbadischen Rheinfelden mit 38,6 Grad die höchste Tagestemperatur in ganz Europa gemessen worden sei. Am Sonntag schwitzten und ächzten die Menschen vor allem im Süden und Osten der Republik erneut bei Temperaturen über 30 Grad - im Norden und Westen war es nach zum Teil heftigen Gewittern etwas kühler.

Erst kühler, dann wieder heiß

Am Sonntag kam es zu heftigen Unwettern. Laut DWD ist am Montag leichte Entspannung in Sicht - es soll sich auf verbreitet 25 bis 28 Grad abkühlen, am Mittwoch sind dann aber schon wieder 30 Grad möglich. Auch Donnerstag und Freitag soll es wieder heiß werden.

Historische Höchstwerte

Als Höchstwert seit Beginn der Messungen gibt der DWD 40,2 Grad an - gemessen im Juli 1983 in Gärmersdorf (bayerische Oberpfalz) sowie im August 2003 in Karlsruhe und Freiburg (Baden-Württemberg). Der private Wetterdienst Meteomedia will im August 2003 in Perl-Nennig (Saarland) sogar 40,3 Grad gemessen haben. Eines scheint gesichert: Der Juli 2013 wird laut Meteorologen als einer der zehn wärmsten in Deutschland in die Geschichte eingehen.

Teilweise starke Unwetter

Erst die Hitze, dann der Sturm: Ein heftiges Unwetter mit Hagel ist Sonntag über die Region Hannover gezogen und hat vielerorts für Schäden gesorgt. Im Bereich Peine etwa wurden zehn Menschen leicht verletzt. Auch in Teilen Süddeutschlands gab es am Sonntag heftige Unwetter. In Mittelfranken (Bayern) seien am Abend bei starkem Wind und Regen zahlreiche Bäume entwurzelt worden und auf Straßen gekippt, herumliegende Äste hätten den Verkehr behindert, sagte ein Polizeisprecher in Nürnberg. "Wir haben bereits ein weit überdurchschnittliches Einsatzaufkommen." Bereits am Nachmittag hatten heftige Unwetter im Südwesten gewütet. Nach Angaben des DWD war vor allem der Großraum Stuttgart betroffen. In Sekundenschnelle braute sich etwa in Tübingen ein Hagelsturm zusammen. Hagelkörner so groß wie Tischtennisbälle kamen wie Geschosse vom Himmel herab. In Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen blitzte und donnerte es bereits am Samstag.

Hitze verformte Gleise

Auf einer S-Bahn-Strecke im Osten von München verformte die Hitze am Sonntag die Gleise. Ein Zugverkehr auf dem betroffenen Abschnitt sei nicht mehr möglich, teilte die Bahn mit. Eine derartige Verformung komme äußerst selten vor. "Die Lokführer der Deutschen Bahn sind besonders sensibilisiert dafür, derartige Gleislagefehler zu erkennen und sofort zu melden", erklärte die Bahn. Eine Gefahr für Bahnreisende auf anderen Strecken gebe es aber nicht. Die Bahn kontrolliere die Gleise regelmäßig.

(dpa/lhö)

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