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Radio Hamburg

NSU-Prozess

Anwältin Wohllebens soll Neonazi-Szene nahestehen

München, 02.06.2013
NSU Wohlleben und Schneiders

Nicole Schneiders, Anwältin von Ralf Wohlleben, soll mehr Kontakt zur Neonazi-Szene haben, als bisher bekannt war. 

Die Anwältin des angeklagten Ralf Wohlleben soll laut "Stern" der Neonazi-Szene sehr nahestehen. 

Neues zum NSU-Prozess. Wie jetzt bekannt wurde, soll die Anwältin des Angeklagten Ralf Wohlleben, Nicole Schneider, laut Medienberichten der Neonazi-Szene näher stehen, als bisher vermutet.

Es gibt noch keine Stellungnahme

Der "Stern" berichtet, dass die Anwältin bereits seit 20 Jahren vom baden-württembergischen Verfassungsschutz als Teil der rechten Szene beobachtet wird. Dabei verweist das Internetportal auf vertrauliche Unterlagen des Landesamtes. 2003 habe die 34-Jährige sogar als geheime Informantin gewonnen werden sollen, wie zuvor auch die "Frankfurter Rundschau" berichtet hatte. Schneiders und das Landesamt für Verfassungsschutz waren am Wochenende für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Schneiders gehörte angeblich der "Kameradschaft Karlsruhe" an

Laut "Stern.de" habe Schneiders bereits als junges Mädchen an Neonazi-Treffen teilgenommen. Nach kurzer NPD-Zugehörigkeit in Jena, wo sie Wohlleben kennengelernt habe, sei sie vom Verfassungsschutz als Mitglied der "Kameradschaft Karlsruhe" geführt worden. Die Vereinigung gilt als eine der aktivsten neonazistischen Karmeradschaften im Südwesten Deutschlands. Schneiders soll die anderen Mitglieder unter anderem in Versammlungs- und Waffenrecht geschult haben.

(dpa/pgo)