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Radio Hamburg

Verkehrschaos

Massive Behinderungen durch Bahnstreik

Berlin/Hamburg, 18.03.2013
Deutsche Bahn ICE Hamburg

Wegen eines Warnstreiks bei der Deutschen Bahn sind auch in Hamburg Züge ausgefallen oder verspätet gefahren.

Warnstreiks bei der Bahn haben am Montagmorgen bundesweit für massive Behinderungen im Zugverkehr gesorgt.

Geduldsprobe zum Start in die Woche: Warnstreiks bei der Bahn haben bundesweit zu Zugausfällen und Verspätungen geführt. Ein Sprecher der Deutschen Bahn sprach von erheblichen Auswirkungen. Dies betreffe den Nah- wie auch den Fernverkehr. Besonders Pendlerstrecken seien "stark betroffen". Vor allem Mitarbeiter in Stellwerken und Werkstätten hätten die Arbeit niedergelegt. Teilweise sei auch das Bordpersonal im Streik. Der Güterverkehr sei ebenfalls betroffen. Es kam zu Zugausfällen und Verspätungen.

Streik dauerte bis 8 Uhr

In Hamburg legten zunächst rund 80 Beschäftigte ihre Arbeit nieder, wie die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) mitteilte. In Kiel streikten rund 20 Mitarbeiter in zwei Stellenwerken. Reisende in Hamburg und Kiel müssen sich auf Zugverspätungen im Fern- und Regionalverkehr einstellen, wie EVG-Sprecher Michael Klein sagte. In Hamburg gehen außerdem diverse Züge ungereinigt auf die Reise. Die Warnstreiks hatten am frühen Montagmorgen begonnen und dauerten bis 8 Uhr an. "Das geht nun flächendeckend zu Ende", sagte der EVG-Sprecher am Morgen. Die Gewerkschaft hatte zu den Aktionen aufgerufen. Sie will damit den Druck auf die Bahn bei den laufenden Tarifverhandlungen für mehr Lohn erhöhen.

Weitere Streiks bisher nicht geplant

Weitere Warnstreiks seien vorerst nicht geplant, sagte der Gewerkschaftssprecher. Die Gewerkschaft hoffe, das «Signal» sei bei der Bahn angekommen. Nun solle erst einmal verhandelt werden. Die Tarifverhandlungen für die 130.000 Beschäftigten bei der Deutschen Bahn sollen am Montagnachmittag in Berlin fortgesetzt werden. Laut Bahn ist damit zu rechnen, dass es auch nach dem Ende der Warnstreiks im weiteren Tagesverlauf Behinderungen gibt. Die betroffenen Strecken und Fahrzeuge könnten erst nach und nach wieder in Betrieb genommen werden.

Verhandlungen dauer an

Bei Pendlern und Reisenden warb der EVG-Sprecher um Verständnis. Die Gewerkschaft war mit der Forderung nach 6,5 Prozent mehr Geld für ein Jahr in die Verhandlungen gegangen. Die Deutsche Bahn erneuerte ihre Kritik an den Warnstreiks. Diese seien unverhältnismäßig. Auf dem Tisch liege ein "vernünftiges Angebot" der Bahn. Der Arbeitgeber hat in einem ersten Schritt 2,4 Prozent mehr Geld in diesem und weitere 2 Prozent im nächsten Jahr sowie eine Einmalzahlung von 400 Euro angeboten.

Nicht nur der Streik bei der Bahn hat am Morgen für Verspätungen gesorgt. Das Schneechaos legte den ganzen Norden lahm.