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Radio Hamburg

Ärger mit Service-Nummern

Ab Juni keine teuren Warteschleifen mehr

Hamburg, 28.05.2013
RHH - Expired Image

Ab dem 1. Juni gibt es bei Warteschleifen keine bösen Überraschungen mehr.

Die Maßnahmen gegen teure Telefon-Warteschleifen bei Service-Hotlines werden verschärft. Ab Juni treten neue Regeln in Kraft.

Wer kennt es nicht: Man ruft eine gebührenpflichtige Telefonnummer an, doch alles was man hört ist eine Computerstimme, die monoton Sätze à la "Bitte warten Sie einen Moment. Sie werden gleich zu einem Mitarbeiter durchgestellt“ runterspult. Doch damit ist demnächst Schluss - zumindest mit kostenpflichtigen Warteschleifen. "Die Telekommunikationsbranche hatte mindestens acht Monate Zeit, sich umzustellen“, so Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CDU). Ihr Motto: Erhält der Anrufer keine Leistung, soll er ab 1. Juni dafür auch nicht mehr bezahlen. Aigner hofft außerdem, dass Warteschleifen in Zukunft auch nicht mehr so lange dauern. "Entscheidend ist, welchen Gegenwert man etwa bei einer Service-Hotline erhält.“

Schritt in die richtige Richtung

Bereits seit dem 1. September 2012 gilt die Regelung, dass die ersten zwei Minuten in Warteschleifen kostenlos sein müssen. Ab dem 1. Juni sind Warteschleifen nur noch bei Gratis-Nummern oder bei normalen Ortsvorwahlen zulässig. Verstöße können Bußgelder in Höhe von bis zu 100.000 Euro nach sich ziehen.

Plan mit Schwächen

Bei Anrufen, für die ein Festpreis berechnet wird, bleiben Warteschleifen weiterhin erlaubt. Auch Dialog-Ansagen mit einem Auswahlmenü können weiterhin Kosten verursachen. Die Grünen-Fraktionsvize sagte, das sei "eine große Lücke, die die vielen schwarzen Schafe in der Branche ausnutzen werden.“

Alle Änderungen der Regelungen bei Warteschleifen sind Teil einer Reform des Telekommunikationsgesetzes, die 2012 verabschiedet wurde.

(dpa/slu)