Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Anti-Atom-Organisation fordert Informationen

Diese Gefahrguttransporte sind genehmigt

Hamburg, 21.05.2013
RHH - Expired Image

Noch im Mai soll Plutonium zum schleswig-holsteinischen Atomkraftwerk Brokdorf transportiert werden.

Viele Bürger möchten Informationen darüber, wann welche Fracht durch ihre Stadt transportiert wird.

Erst der Brand auf dem Frachter mit Plutonium im Hamburger Hafen, jetzt der nächste Plutoniumtransport aus Belgien nach Brokdorf per LKW.

Informationen über Kernbrennstofftransporte

Viele Bürger möchten wissen, wann welche Fracht durch ihre Stadt rollt und das ist in Zeiten von Internet und Informationsfreiheitsgesetz kein Problem. Das Bundesamt für Strahlenschutz hat eine sehr bürgerorientierte Internetseite, auf der sich nicht nur Informationen über die Genehmigung von Kernbrennstofftransporten finden lassen, sondern auch die aktuelle Liste der Transportgenehmigungen mit den entsprechenden Stoffen.

Frachterbrand im Hamburger Hafen

Die Nummer 7208 bezeichnet beispielsweise den Frachter, der am 1. Mai im Hamburger Hafen in Brand geraten ist und Uranhexafluorid geladen hatte (Abkürzung: UF6) Eigentlich war ein Zwischenstopp in Hamburg laut der Tabelle nicht geplant.

Keine Informationen durch Innen- und Umweltbehörden

Die zuständigen Innen- und Umweltbehörden haben nichts an Informationen herausgegeben. Als Grund wurde der allgemeine Schutz angegeben da solches Wissen von Terroristen genutzt werden könnte. Die Antwort ist erstaunlich, angesichts der Tatsache, dass neben unserem AKW in ganz Deutschland Hallen stehen, worin verbrauchte Brennelemente oberirdisch gelagert werden. Pro Jahr sammeln sich dort mehrere hundert Tonnen hochradioaktiver Atommüll an und wer Anschlagsziele sucht, muss nicht auf solche Informationen warten.

Hier finden Sie die Tabelle aktueller Transportgenehmigungen als Download im PDF Format:

(eli)