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Radio Hamburg

Britischer Panik-Forscher

Loveparade in Duisburg musste in Katastrophe enden

Duisburg, 25.05.2013
Massenpanik Loveparade

Bei der Massenpanik auf der Loveparade in Duisburg starben 21 Menschen.

Die Loveparade in Duisburg, bei der 2010 21 Menschen ums Leben kamen, soll nicht einmal theoretisch ohne Gefahren hätte ablaufen können.

Konzept für Loveparade total mangelhaft

Der britische Panik-Forscher Keith Still erhebt nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" in einem Gutachten zur Loveparade-Katastrophe in Duisburg schwere Vorwürfe. Mit dem von der Stadt genehmigten Konzept sei es nicht einmal theoretisch möglich gewesen, den Umzug gefahrlos durchzuführen, berichtete die Zeitung am Samstag. (25.5.). Ein Sprecher der Duisburger Staatsanwaltschaft wollte den Bericht am Samstag nicht kommentieren.

Forscher: Rampe war viel zu klein für erwartete Besucherzahl

Still, Professor für Massendynamik und Massenmanagement an der Buckinghamshire New University ist von der Staatsanwaltschaft mit der Untersuchung der Katastrophe beauftragt. Der "SZ" zufolge schreibt der Experte in seinem fast 90-seitigen Gutachten, die Verantwortlichen hätten vorher noch nicht einmal die erwarteten Besucherströme addiert. Schon mit einfachen Berechnungen hätte man feststellen können, dass die Rampe auf dem Veranstaltungsgelände für die erwartete Besucherzahl viel zu klein gewesen sei.

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen 15 Beschuldigte

Bei dem Technofest in der Ruhrgebietsstadt waren am 24. Juli 2010 21 Menschen ums Leben gekommen, mehr als 500 wurden verletzt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen 15 Beschuldigte, darunter Mitarbeiter der Stadt Duisburg. Anklage hat die Behörde bisher nicht erhoben. Sie machte bislang keine Angaben dazu, wann mit einem Ergebnis der Ermittlungen zu rechnen ist.

 

(dpa/mgä)