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Radio Hamburg

Freiburg

Mutmaßlicher Sexualstraftäter richtet sich selbst

Bad Krozingen, 05.10.2013
Polizei

Der 34-Jährige soll im September dieses Jahres ein Kind schwer sexuell missbraucht haben. (Symbolbild)

Ein mutmaßlicher Sexualstraftäter hat sich nach einem Schusswechsel mit der Polizei selbst erschossen. Der Mann wurde europaweit gesucht. 

Mit einem tödlichen Ausgang geht die mehr als zweiwöchige Suche nach dem mutmaßlichen Sexualstraftäter M. Blötscher nun zu Ende. Am Freitagabend gegen 21:30 Uhr hatten Polizisten in Bad-Krozingen-Biengen, in der Nähe von Freiburg, den Mann aufgespürt.

Mutmaßlicher Täter schoss sich in den Kopf

Daraufhin versuchten die Beamten den mutmaßlichen Täter festzunehmen, nachdem er zunächst mit dem Fahrrad und dann zu Fuß vor der Polizei geflüchtet war. Doch dieser setzte sich mit einer Schusswaffe zur Wehr und feuerte mehrere Schüsse in Richtung der Polizeibeamten ab. "Der Gesuchte hatte eine scharfe und geladene Waffe bei sich sowie in einer Tasche 50 Schuss Munition", wie der Leitende Kriminaldirektor Edmund Reichenbach am Samstagnachmittag in Freiburg mitteilte. "Er galt als gefährlich und zu allem bereit." Einen Waffenschein besaß der mutmaßliche Täter laut der Nachrichtenagentur dpa nicht. Es kam zum Schusswechsel und der Straftäter wurde im Oberarm von einer Polizeikugel getroffen. Er soll laut Medienberichten nicht auf abgegebene Schüsse seitens der Polizei reagiert haben. Danach sei Blötscher auf die Knie gegangen und habe sich schließlich mit einem Schuss in den Kopf selbst hingerichtet. Es gebe keine Hinweise auf ein Fehlverhalten seitens der am Einsatz beteiligten Polizeibeamten, heißt es von Oberstaatsanwalt Wolfgang Maier. 

Kind wurde schwer sexuell missbraucht

Der Mann hat laut Angaben der Polizei am 18.09.2013 in Müllheim ein Kind schwer sexuell missbraucht und etwa eine Stunde gewaltsam festgehalten, nachdem er das junge Opfer in seinen Wagen zerrte. Es wurde vermutet, dass sich Blötscher nach der Tat in Frankreich oder Müllheim aufhalte.

Seit dem 19.09.2013 bestand ein europäischer Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Sexualstraftäter. 

Täter der Polizei nicht unbekannt

Schon vor drei Jahren wurde der mutmaßliche Sexualstraftäter wegen sexuellen Kindesmissbrauchs zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Zudem war er wegen zahlreicher anderer Delikte mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt gekommen. Weitere Hintergründe zur Flucht müssen noch ermittelt werden, wie es von einem Polizeisprecher heißt. Kurzzeitig habe der Mann bei Verwandten in Freudenstadt gelebt, außerdem habe er im Wald gewohnt. In Bad Krozingen, wo sich der mutmaßliche Täter letztlich selbst erschoss, hatte er ebenfalls Verwandte, weshalb die Polizei dort auch nach ihm suchte. 

 

(pgo/dpa)