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Radio Hamburg

Grippe-Impfung

Wer sollte sich impfen lassen?

Hamburg, 09.10.2013
Impfen, Spritze

Eine Grippe-Impfung wird Menschen ab 60 Jahren, Schwangeren, Immunschwachen und medizinischem Personal empfohlen.

Der Herbst ist da, der Winter kommt - und mit ihm die neue Grippewelle. Wer sollte sich impfen lassen und wann ist der richtige Zeitpunkt?

Jährlich sterben in Deutschland rund 8000 Menschen an einer saisonalen Grippe (Influenza). Diese Zahl könnte durch vorsorgliche Grippe-Impfungen im Herbst durchaus verringert werden. Doch wer sollte sich impfen lassen? Wie oft und zu welcher Jahreszeit ist eine Impfung sinnvoll?

Wie werden die Grippe-Viren übertragen?

In den Wintermonaten ist es besonders kalt und der Körper hat damit zu kämpfen lebenswichtige Organe warm zu halten. Dies verlangt dem Körper zusätzliche Energie ab und er wird anfälliger für Viren, die über die Schleimhäute Einzug in den Körper erhalten. Beim Husten und Niesen gelangen kleinste Tröpfchen mit den Influenza-Viren in die Luft und werden durch das Einatmen oder unbewusstes Berühren des Mundes übertragen.

Wer sollte sich impfen lassen?

Eine Grippe-Impfung wird Menschen ab 60 Jahren, Schwangeren, Immunschwachen und medizinischem Personal empfohlen. Schwangere sollten dabei keine Sorge um ihren ungeborenen Nachwuchs haben. Das neugeborene Baby profitiert von der Impfung der Mutter, da es zusätzliche Antikörper gegen Influenza-Attacken entwickelt, die es in den ersten Lebensmonaten unterstützt. Schwangere sind besonders anfällig für Grippe-Viren und haben ein erhöhtes Risiko von schweren Grippeverläufen.

Für Kinder und Menschen unter 60 Jahren wird eine Grippe-Impfung nicht empfohlen. Diese Gruppen haben kein größeres Risiko auf schwere Krankheitsverläufe. Ausgenommen sind hierbei Personen, die öfters Kontakt zu gefährdeten Personen haben, wie Pflegekräfte und Ärzte.

Wer darf nicht gegen Grippe geimpft werden?

Wer bereits erkrankt ist und an erhöhtem Fieber leidet, sollte erst etwa 2 Wochen nach Genesung an eine Impfung denken. Auch Personen, bei denen eine Allergie gegen den Impfstoff bereits bekannt ist, sollten die Impfung unterlassen. Für Menschen mit Allergien wie z.B. Hühnereiweiß gibt es spezielle Impfstoffe für den Eiweiß-Allergiker.

Wann sollte geimpft werden?

Eine Grippewelle bricht in Deutschland meist erst zum Jahreswechsel aus. Dennoch: impfen sie sich rechtzeitig. Der Oktober und November ist die beste Zeit für eine Grippe-Impfung. Nach der Impfung dauert es ca. 10-14 Tage bis der Körper einen ausreichenden Schutz vor einer Ansteckung aufgebaut hat.

Gegen welche Viren schützt die Impfung?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass auch dieses Jahr das Virus A (H1N1), auch bekannt als "Schweinegrippe"-Virus in Deutschland vermehrt aufkommen wird. Gleiches gilt für das Influenza-A-Virus vom Subtyp H3N2. Bei dem Influenza-B-Virus wird eine neue Version erwartet. Alle aktuellen Impfstoffe bieten Schutz gegen die drei erwarteten Versionen. Darüber hinaus stehen schon Impfungen gegen den neuen Virus-B-Typ bereit.

Wie oft ist eine Impfung nötig?

Die Wirkung des Impfstoffes lässt mit der Zeit nach. Da sich die Virus-Typen jährlich weiterentwickeln und verändern, ist eine Impfung im Jahr von Nöten.

(vun)

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