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Radio Hamburg

Heidelberg

Verdacht auf Meningitis: Zug gestoppt

Heidelberg, 14.09.2013
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Eine Hamburgerin und die Zugbegleiterin wurden wegen des Verdachts auf Meningitis ins Krankenhaus gebracht.

Wegen des Verdachts auf einen Meningitisfall ist im Heidelberger Hauptbahnhof ein Zug angehalten worden. Eine Hamburgerin und die Zugbegleiterin sind im Krankenhaus.

Wie ein Bahnsprecher am Freitag (13.9.) sagte, wurde eine junge Frau aus dem Zug ins Krankenhaus gebracht.

Zug wird speziell gereinigt

Rund 300 Passagiere mussten zunächst in ihren Waggons bleiben und konnten die Reise erst Stunden später fortsetzen. Sie stünden nicht unter Quarantäne, sagte der Sprecher. Die Bahn sei aus dem Verkehr genommen worden und werde nun speziell gereinigt. Nähere Details zum Alter oder zur Herkunft der Frau konnte er nicht machen.

Meningitis: Hochansteckend und meldepflichtig

Meningitis ist die Entzündung der Gehirn- und Rückenmarkshaut. Typische Anzeichen sind plötzliches hohes Fieber, Kopfschmerzen oder Schüttelfrost. In schweren Fällen kann es zu Bewusstseinsstörungen und zum Tod kommen. Die ansteckende Krankheit ist meldepflichtig. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch bei relativ engem Kontakt.

 

(dpa/mgä)

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