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Radio Hamburg

Verbraucher klagen

Falsche Angaben bei Nahrungsprodukten

Frankfurt/Main, 10.09.2013
RHH - Expired Image

Häufig ist in Rindfleisch-Suppen gar kein Rindfleisch enthalten oder nur geringe Mengen.

Bei vielen Lebensmittelprodukten werden oftmals irreführende Angaben gemacht, wodurch die Verbraucher vermehrt getäuscht fühlen.

Rindfleischsuppe ohne Rindfleisch, Erdbeer-Drinks ohne Erdbeeren. Die Lebensmittelbranche täuscht mit irreführenden Produktangaben. Ein neuer Ratgeber der Verbraucherzentralen will mehr Klarheit für die Verbraucher schaffen.

Verbraucher fühlen sich getäuscht

Laut Aussagen von Verbraucherschützern sind Lebensmittelangebote oftmals verbraucherunfreundlich gekennzeichnet oder es erfolgen falsche Angaben zu den Produkten. Zu undeutlich, unklar und oft irreführend seien die Zutaten auf den Verpackungen zu lesen. Häufig fühlten sich Verbraucher zu Recht getäuscht, kritisierten Vertreter der Verbraucherzentralen am Dienstag in Frankfurt.

Viele Produkte enthalten nur billige Rohstoffe

Beispielsweise erwartete ein Verbraucher von sogenannten "Kalbswienern" im Glas vor allem Kalbfleisch. Doch ein solches Produkt enthalte 47 Prozent Schweinefleisch und nur 16 Prozent Kalbfleisch - und das ganz legal, denn nur 15 Prozent seien Pflicht. Und auch bei den so beliebten Erdbeerdrinks gibt es Täuschungen: Manche Etiketten gaben als Inhaltsstoffe wertvolle Zutaten an, dabei enthielten die Produkte an sich nur billige Rohstoffe.

Solche "Lebensmittel-Lügen" prangert ein neuer Ratgeber der Verbraucherzentralen an, der Verbraucherbeschwerden in einem Internetportal beschreibt. Bisher seien 3.700 Meldungen von Verbrauchern auf der Webseite eingegangen, seitdem das Portal eingerichtet wurde.

Ratgeber soll beim Weg durch den Supermarkt helfen

Der neue Ratgeber solle Verbrauchern beim Weg durch den Supermarkt helfen und mögliche Fallen aufzeigen. "Wenn Verbraucher die Tricks kennen, werden sich die Tricksereien der Lebensmittelindustrie weniger lohnen", sagt Gelbrich.

Portal der Verbraucherzentralen in Deutschland

Gerd Billen, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands, meint jedoch, dass ein Internetportal für Beschwerden alleine nicht genug bewirke. Nun sei eine Klarstellung im Gesetz nötig. Der Ratgeber soll laut Billen ein Weckruf für die Politik sein. Nach der Wahl müsse das Verbraucherministerium die Weichen für verbraucherfreundlichere Regeln in der Lebensmittelkennzeichnung und -aufmachung stellen.

(dpa/pgo)

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